Prominenter SPD-Politiker Mehmed König verlässt die Partei nach acht Jahren

SPD-Politiker Mehmed König verlässt die Partei - Prominenter SPD-Politiker Mehmed König verlässt die Partei nach acht Jahren
Mehmed König, langjähriges Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), hat nach acht Jahren seinen Austritt erklärt. Sein Rückzug erfolgt, da er sich nicht mehr mit der politischen Ausrichtung der SPD identifiziert und eine Abkehr von ihren Grundwerten bemängelt. Die Entscheidung ist das Ergebnis jahrelanger innerer Reflexion und wachsender Unzufriedenheit mit zentralen politischen Weichenstellungen der SPD.
König war 2017 der SPD beigetreten und hatte später den Co-Vorsitz von SPDqueer Berlin übernommen sowie dem Landesvorstand der SPD angehört. Sein im November 2025 bekannter Austritt markiert das Ende einer langen Phase der Enttäuschung. Er kritisierte die Unterstützung der SPD für europäische Migrationspolitiken, die er als "abschottend" bezeichnete, und verurteilte das mangelnde entschlossene Vorgehen gegen die rechtsextreme AfD.
Mit Königs Rücktritt verliert die SPD eine prägende Stimme für queere und Geflüchtetenrechte. Seine Kritik an der Parteipolitik in den Bereichen Migration, Umgang mit Rechtsextremismus und Solidarität mit dem Nahen Osten unterstreicht die anhaltenden inneren Spannungen. Der Schritt könnte zudem der Linken in der Berliner Politik neuen Auftrieb verschaffen.

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