Prinz William und Harry: Vom Kinderstreit zur jahrelangen Eiszeit
Charlotte RichterPrinz William und Harry: Vom Kinderstreit zur jahrelangen Eiszeit
Die Beziehung zwischen Prinz William und Prinz Harry ist seit Jahrzehnten angespannt. Zwar verschärften sich die Spannungen, nachdem Harry eine Beziehung mit Meghan Markle begonnen hatte, doch ihre Rivalität reicht viel weiter zurück. Berichten zufolge haben die Brüder seit Jahren kein Wort mehr miteinander gewechselt – trotz früherer Versuche, sich zu versöhnen.
Schon ihre Kindheitsrivalität prägte die späteren Konflikte. Als Jungen sollen die Prinzen sich angeblich sogar im Fond von Autos balgt haben – ein frühes Anzeichen für die Spannungen. Harry behauptete später, er sei stets als der „weniger wichtige“ Bruder behandelt worden, und verwies etwa auf Williams größeres Schlafzimmer im Kensington-Palast.
Der Bruch vertiefte sich, als Harry Meghan Markle kennenlernte. Ein handfester Streit entbrannte wegen Medienberichten über ihr Verhalten. Harry warf William zudem vor, sein Engagement für die Invictus Games herabgewürdigt zu haben – für ihn ein weiteres Zeichen ihrer Rivalität.
Kate Middleton versuchte, die Beziehung der Brüder zu kitten, besonders während der Beerdigung von Prinz Philip. Sie arrangierte ein privates Gespräch zwischen ihnen, doch die Versöhnung hielt nicht lange an. Trotz aller Bemühungen blieben die beiden seit Jahren entzweit.
Die langjährigen Spannungen haben die Brüder entfremdet. In seiner Autobiografie Spare schildert Harry ihre Auseinandersetzungen – von Ungerechtigkeiten in der Kindheit bis zu Konflikten um Meghan Markle. Fürs Erste bleibt ihre Beziehung zerrüttet, ohne Anzeichen einer Besserung.






