Porsche verhandelt mit Betriebsrat über Stellenabbau und Kostensenkung vor Sommerpause
Finn WolfPorsche verhandelt mit Betriebsrat über Stellenabbau und Kostensenkung vor Sommerpause
Porsche hat Verhandlungen mit seinem Betriebsrat aufgenommen, um Kosten zu senken und Stellen abzubauen. Die Gespräche begannen bereits im vergangenen Herbst und konzentrieren sich darauf, die Rentabilität trotz einer geringeren Produktion aufrechtzuerhalten. Vorstandschef Michael Leiters erwartet eine zügige Einigung noch vor der werksweiten Sommerpause im Juli.
Das Unternehmen plant, seine Produktionskapazität unter die Vorjahreszahl von rund 280.000 Fahrzeugen zu senken. Dies folgt auf das Ende der Fertigung der vorherigen Generation der 718-Baureihe im vergangenen Herbst. Porsche möchte die Einstiegsmodelle der 718-Serie behalten, um neue Kundengruppen zu erschließen, doch ihre Zukunft steht noch nicht endgültig fest.
Um auch mit geringeren Stückzahlen profitabel zu bleiben, will Porsche enger mit Audi zusammenarbeiten. Bereits zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, bis 2025 etwa 3.900 Stellen abzubauen. Die Unternehmensführung strebt an, den Beschäftigten im Rahmen der laufenden Verhandlungen Planungssicherheit zu geben.
Die Gespräche sind Teil von Porsches Bemühungen, sich an ein niedrigeres Produktionsvolumen anzupassen. Zudem wird ein zweites Sparpaket diskutiert, um die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu sichern. Die Belegschaft wird im Verlauf der Verhandlungen regelmäßig über den Stand der Dinge informiert.






