Polizei warnt: Ungültige Versicherungskennzeichen bei E-Scootern und Mopeds führen zu hohen Strafen
Sebastian VoigtPolizei warnt: Ungültige Versicherungskennzeichen bei E-Scootern und Mopeds führen zu hohen Strafen
Die deutsche Polizei warnt Fahrer von E-Scootern, Leicht-Quads und Mopeds vor veralteten Versicherungskennzeichen. Wer mit ungültigen Plaketten erwischt wird, muss mit Bußgeldern, möglichen Haftstrafen und sogar der Beschlagnahmung des Fahrzeugs rechnen. Allein im Kreis Viersen wurden in diesem Jahr bereits Dutzende Fahrzeughalter bestraft.
Im Gegensatz zu Kfz-Kennzeichen, die zwei Jahre gültig sind, müssen die Versicherungskennzeichen für diese Kleinfahrzeuge jährlich erneuert werden. Die aktuelle gültige Farbe ist Schwarz – ältere grüne und blaue Versionen sind nicht mehr zulässig. Fahrer mit abgelaufenen Plaketten gelten als unversichert und können bei Unfällen persönlich für Schäden haftbar gemacht werden.
In den ersten 30 Tagen der neuen Versicherungsperiode – die vom 1. März bis zum 28. Februar läuft – wurden im Kreis Viersen bereits 59 Fahrer ohne gültigen Versicherungsschutz kontrolliert. Die Polizei ruft alle Halter dazu auf, ihre Kennzeichen umgehend zu überprüfen. Ist die Farbe nicht korrekt, muss vor der nächsten Fahrt eine neue Plakette besorgt werden.
Die Regelung gilt für alle E-Scooter, Leicht-Quads und Mopeds. Ohne gültiges schwarzes Kennzeichen darf das Fahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen bewegt werden. Die Nichtaktualisierung der Versicherungsplakette birgt erhebliche Risiken: Fahrer ohne gültigen Versicherungsschutz müssen mit finanziellen Strafen, rechtlichen Konsequenzen oder dem Verlust ihres Fahrzeugs rechnen. Die Behörden setzen die Vorschriften konsequent durch, um Unfälle mit unversicherten Fahrzeugen zu verhindern.






