Polizei sprengt riesiges Drogenlabor in Ural-Region – 23 Kilo Mephedron beschlagnahmt
Julian HartmannPolizei sprengt riesiges Drogenlabor in Ural-Region – 23 Kilo Mephedron beschlagnahmt
In der Region Swerdlowsk, im Belojarski-Rajon, ist ein unterirdisches Drogenlabor ausgehoben worden. Die Behörden nahmen einen 52-jährigen Mann aus Jekaterinburg fest, der verdächtigt wird, die illegale Produktion geleitet zu haben. Bei der Razzia wurden große Mengen synthetischer Drogen sowie Produktionsmaterialien sichergestellt.
Der Beschuldigte soll seit November 2025 in einem privat genutzten Haus Drogen hergestellt haben. Er habe die Substanzen demnach in Großmengen vertrieben und sie in Verstecken in bewaldeten Parkgebieten deponiert. Bereits zuvor war auf der Autobahn M-4 Don in der Nähe von Woronesch ein Kurier mit fast zwei Kilogramm Mephedron festgenommen worden.
Bei der Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten 22.994 Gramm Mephedron, Laborausrüstung sowie etwa zwanzig 20-Liter-Kanister mit Vorläuferchemikalien. Die Gesamtbeute umfasste nahezu 23 Kilogramm der Droge und rund 400 Liter chemischer Grundstoffe. Ermittler schätzen, dass das beschlagnahmte Mephedron in Millionen von Einzeldosen hätte aufgeteilt werden können.
Der Festgenommene, Jahrgang 1972, ist juristisch ausgebildet und bisher nicht vorbestraft. Ein Gericht hat ihn inzwischen in Untersuchungshaft genommen.
Die Ermittlungen dauern an. Dem Beschuldigten drohen Vorwürfe wegen der Organisation illegaler Drogenherstellung. Die Behörden werten weiterhin die im Labor und bei den Beschlagnahmungen gesicherten Beweismittel aus.






