Polizei deckt in Nischni Nowgorod schwere Verstöße gegen Migrationsrecht auf
Finn WolfPolizei deckt in Nischni Nowgorod schwere Verstöße gegen Migrationsrecht auf
Die Polizei in Nischni Nowgorod hat im Rahmen einer dreitägigen Razzia eine Reihe von Verstößen gegen das Migrationsrecht aufgedeckt. Vier Staatsbürger aus Südasien wurden dabei mit Verletzungen der Einwanderungsbestimmungen erwischt, was zu Geldstrafen und Abschiebeverfügungen führte. Gegen die beteiligten Arbeitgeber leiteten die Behörden zudem Ermittlungen ein.
Die Kontrollen begannen mit einer Überprüfung in einer örtlichen Autowaschanlage, wo zwei Migranten illegal beschäftigt waren. Einer von ihnen besaß zwar eine Arbeitserlaubnis, diese galt jedoch für eine andere Region und einen anderen Beruf. Der andere verfügte über keinerlei gültige Papiere.
Unterdessen durchsuchten Beamte eine Wohnadresse und stießen auf zwei weitere Verstöße. Drei der vier Migranten hatten ihr Touristenvisum überzogen. Alle wurden in ein Abschiebegewahrsam gebracht, bis ihre Abschiebung vollzogen wird.
Die Behörden erstatteten insgesamt zwölf Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten gegen die Betroffenen. Das Gericht verhängte später Geldstrafen in Höhe von insgesamt 24.000 Rubel. Den Arbeitgebern drohen nun weitere Konsequenzen – von verwaltungsrechtlichen bis hin zu strafrechtlichen Maßnahmen.
Während der dreitägigen Aktion wurden in der gesamten Region fast 300 Verstöße gegen das Migrationsrecht registriert.
Die vier Migranten werden nach Zahlung der Geldstrafen abgeschoben. Die mit dem Fall in Verbindung stehenden Arbeitgeber müssen weiterhin mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Behörden überwachen weiterhin die Einhaltung der migrationsrechtlichen Bestimmungen in der Region.






