Pirmasens startet Pilotprojekt zur Videoüberwachung auf dem Exerzierplatz
Julian HartmannVideo-Überwachung als Pilotprojekt in Pirmasens geplant - Pirmasens startet Pilotprojekt zur Videoüberwachung auf dem Exerzierplatz
In Pirmasens soll auf dem Exerzierplatz, einem Ort, der von Anwohnern oft als unsicher empfunden wird, ein Pilotprojekt zur Videoüberwachung starten. Das Vorhaben ist das erste seiner Art in Rheinland-Pfalz und folgt auf Gespräche zwischen Innenminister Michael Ebling, Stadtvertretern und der Polizei über Sicherheitsbedenken in dem Gebiet.
Ziel der Initiative ist es, Probleme wie Vandalismus, illegale Müllentsorgung und Ordnungswidrigkeiten im öffentlichen Raum zu bekämpfen. Neben Überwachungskameras soll eine verbesserte Beleuchtung für mehr Sichtbarkeit sorgen und abschreckend wirken. Zudem werden Forscher untersuchen, wie sich diese Maßnahmen auf das Sicherheitsgefühl der Anwohner auswirken.
Innenminister Ebling besuchte Pirmasens, um sich mit den lokalen Behörden über die Sicherheitsherausforderungen auszutauschen. Das Projekt wird zunächst als Testlauf durchgeführt, wobei wissenschaftliche Teams die Auswirkungen begleiten. Anders als bei den in den Wiesbadener Wahlplänen für 2026 erwähnten Pilotprojekten zur digitalen Parkraumüberwachung konzentriert sich dieses Vorhaben ausschließlich auf die Überwachung öffentlicher Plätze.
Die Verantwortlichen erhoffen sich, dass die Maßnahmen zu einer Verringerung von antisozialem Verhalten beitragen und gleichzeitig Daten liefern, wie Überwachung die Wahrnehmung von Sicherheit in der Bevölkerung beeinflusst.
Im Rahmen des Pilotprojekts wird getestet, ob Videomonitoring und bessere Beleuchtung den Exerzierplatz sicherer machen können. Bei Erfolg könnten die Erkenntnisse als Grundlage für künftige Sicherheitsprojekte in der Region dienen. Während der Testphase werden Forscher die Auswirkungen auf die Kriminalitätsrate und das Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheit genau analysieren.






