Philippinen: Haushalte schrumpfen – Volkszählung 2024 zeigt klare Trends
Finn WolfPhilippinen: Haushalte schrumpfen – Volkszählung 2024 zeigt klare Trends
Die Philippinen führten 2024 ihre 16. Volkszählung durch, die bedeutende Veränderungen bei den Haushaltstrends aufzeigte. Die durchschnittliche Haushaltsgröße ist in den letzten 14 Jahren kontinuierlich gesunken – von 4,6 Personen im Jahr 2010 auf 3,8 im Jahr 2024.
Bei der Volkszählung 2024 wurden landesweit 29,67 Millionen Haushalte erfasst. Die Bevölkerung in Privathaushalten erreichte 112,33 Millionen Menschen, was einem Durchschnitt von 3,8 Personen pro Haushalt entspricht.
Die regionalen Daten zeigten deutliche Unterschiede: Die Region 4-A (Calabarzon) verzeichnete mit 4,82 Millionen die meisten Haushalte, gefolgt von der Hauptstadtregion National Capital Region mit 3,74 Millionen. In Zentral-Visayas gab es 1,7 Millionen Haushalte, während die Cordillera-Verwaltungsregion mit 473.422 Haushalten die wenigsten aufwies.
Besonders auffällig war Cebu City mit einer unterdurchschnittlichen Haushaltsgröße von nur 3,2 Personen – deutlich unter dem landesweiten Mittelwert.
Die Volkszählung unterstreicht einen klaren Trend zu immer kleineren Haushalten auf den Philippinen. Mit nun 29,67 Millionen erfassten Haushalten liefert die Erhebung ein detailliertes Bild der sich wandelnden Bevölkerungsverteilung im Land.
