25 April 2026, 08:50

Philippinen genehmigen zehn Parteien für Bangsamoro-Wahlen 2026 mit klaren Fristen

Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit Blumensträußen, mit sichtbaren Köpfen der Zuschauer darunter und einem Hintergrundbild mit Text und Logo für die Wahl des Legislativrats 2016.

Philippinen genehmigen zehn Parteien für Bangsamoro-Wahlen 2026 mit klaren Fristen

Die Wahlkommission der Philippinen (Comelec) hat die Registrierung von zehn regionalen politischen Parteien (Regional Political Parties and Party-List Groups, RPPPPs) für die bevorstehenden Wahlen in der Autonomen Region Bangsamoro in Muslim-Mindanao (Barmm) genehmigt. Eine aktuelle Resolution legt zudem wichtige Fristen für Parteitage und die Nominierung von Kandidaten vor den Wahlen 2026 fest.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Laut Comelec-Resolution 11216 dürfen registrierte RPPPPs und Bündnisse bis zum 29. April 2026 Parteitage abhalten, um ihre offiziellen Kandidaten für die Sitze der Bezirksvertreter in der Barmm auszuwählen. Zu den zugelassenen Parteien gehören die Bangsamoro-Partei, die Allianz der Bangsamoro-Dreivölker-Partei (Alliance of Bangsamoro Tri-Peoples Party), die Demokratische Volkspartei Bangsamoro (Bangsamoro People's Democratic Party), die Best Party, die Fortschrittliche Bangsamoro-Partei (Progresibong Bangsamoro Party), die Bangsamoro-Volkspartei (Bangsamoro People's Party), die Föderalistische Partei Bangsamoro (Bangsamoro Federalist Party), die Große Koalition Barmm (BARMM Grand Coalition), die Moro-Ako-Partei sowie die Partei des Bündnisses der indigenen Siedler, Sama und Minderheiten (Indigenous Settlers Sama and Minorities Alliance Party). Der Antrag der Konsultativen Volksversammlung Mushawara (People's Consultative Mushawara Party) wurde abgelehnt.

Nach den Parteitagen müssen die RPPPPs bis spätestens 30. April 2026 eine beglaubigte Liste der bevollmächtigten Unterzeichner beim Rechtsreferat der Comelec einreichen. Dieses Dokument muss drei Unterschriftenmuster, die Positionen der Unterzeichner sowie deren räumliche Zuständigkeiten enthalten. Bei Nichteinhaltung dieser Frist werden ihre Kandidaten als unabhängige Bewerber eingestuft.

Die Resolution sorgt für ein strukturiertes Verfahren bei der Kandidatenaufstellung und setzt gleichzeitig strenge Vorgaben für die Einreichung der Unterlagen durch.

Die zugelassenen RPPPPs haben nun bis Ende April 2026 Zeit, ihre Kandidatenlisten zu finalisieren und die erforderlichen Dokumente vorzulegen. Wer die Frist versäumt, riskiert den Verlust der Parteizugehörigkeit für die anstehenden Barmm-Wahlen. Mit dieser Entscheidung will die Comelec den Nominierungsprozess vor dem Wahltag effizienter gestalten.

Lesen Sie auch:

Quelle