Parlament beschleunigt neue Gesetze gegen Hasskriminalität und Opferschutz
Julian HartmannParlament beschleunigt neue Gesetze gegen Hasskriminalität und Opferschutz
Das Parlament debattiert diese Woche über mehrere wichtige Gesetzesvorhaben im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung. Drei Gesetzentwürfe, darunter das Gesetz zur Bekämpfung von Hasskriminalität und das Opferschutzgesetz, könnten noch vor der Sommerpause in Kraft treten. Justizminister Sean Fraser hat sich zuversichtlich gezeigt, dass alle drei von den Liberalen unterstützten Vorlagen bald verabschiedet werden.
Derzeit prüft das Unterhaus die vom Senat vorgeschlagenen Änderungen am Gesetz zur Bekämpfung von Hasskriminalität (Gesetzentwurf C-9). Das Opferschutzgesetz befindet sich hingegen in der Schlussphase der Senatberatungen und könnte ebenfalls noch bis Ende der Woche verabschiedet werden.
Der Gesetzentwurf C-14, auch als Kautionsgesetz bekannt, ist bereits in Kraft getreten, nachdem er die königliche Zustimmung erhalten hat. Er sieht konsekutive Strafen für wiederholte Gewaltdelikte, Fahrzeugdiebstahl, Einbruch, Erpressung und Brandstiftung vor. Das Gesetz zielt auf anhaltende Probleme in der Gesellschaft ab, darunter Autodiebstähle, Erpressung und Menschenhandel.
Ein weiterer Entwurf, C-16, wird noch im Senat beraten. Er sieht Strafen für psychische Gewalt in Beziehungen („coercive control“) sowie für nicht einvernehmliche sexuelle Deepfake-Inhalte vor.
Die Regierung strebt an, diese Gesetze vor der Sommerpause final zu verabschieden. Das Kautionsgesetz (C-14) ist bereits in Kraft und verschärft die Strafen für schwere Straftaten. Über das Schicksal der Entwürfe C-9 und C-16 wird in den anstehenden Parlamentsabstimmungen entschieden.






