Orbán kehrt als Fidesz-Chef zurück und plant radikalen Neuanfang nach Wahldebakel
Finn WolfOrbán kehrt als Fidesz-Chef zurück und plant radikalen Neuanfang nach Wahldebakel
Viktor Orbán hat nach der Niederlage seiner Partei Fidesz bei den Parlamentswahlen im April 2026 erneut den Vorsitz übernommen. Auf dem Parteitag in Budapest wandte er sich an die Delegierten, räumte die Rückschläge ein und skizzierte seine Pläne für einen Neuanfang.
Beim Fidesz-Parteitag stimmten 729 Delegierte für Orbáns Kandidatur, nur acht enthielten sich. Er gab zu, die strategische Verantwortung für die Wahlniederlage zu tragen, und erkannte an, dass die Partei vor schwierigen Zeiten stehe.
Orbán gelobte, die Fidesz neu aufzubauen und sie in gestärkter Position an eine jüngere Generation zu übergeben. Gleichzeitig machte er deutlich, dass er keine halbherzigen Lösungen akzeptieren und seine politischen Grundsätze nicht aufgeben werde. Der Parteichef betonte zudem, nicht aufzugeben, und lehnte abrupten Kurswechsel oder Kompromisse bei zentralen Überzeugungen ab.
Seine Rückkehr an die Spitze der Partei signalisiert den Willen, die Fidesz zu erneuern, ohne dabei ihre Ausrichtung zu ändern. Die überwältigende Unterstützung der Delegierten bestätigt seinen anhaltenden Einfluss innerhalb der Partei. Orbáns Fokus bleibt auf langfristige Stabilität und einen Generationswechsel gerichtet.






