26 June 2026, 07:01

OneCoin-Opfer erhalten Chance auf Entschädigung – Frist endet bald

FBI Setzt Frist für OneCoin-Betrugsansprüche

OneCoin-Opfer erhalten Chance auf Entschädigung – Frist endet bald

Das US-Justizministerium hat ein Entschädigungsverfahren für Opfer des OneCoin-Kryptobetrugs eingeleitet. Der Schwindel, der 2014 in Bulgarien seinen Ursprung nahm, verursachte weltweit Verluste von über vier Milliarden US-Dollar. Die Behörden rufen betroffene Personen auf, ihre Ansprüche bis zum 30. Juni geltend zu machen.

OneCoin wurde als bahnbrechende virtuelle Währung beworben, die Bitcoin Konkurrenz machen sollte. Tatsächlich handelte es sich um ein Schneeballsystem im Rahmen eines mehrstufigen Vertriebssystems, das Investoren unter Druck setzte, teure Pakete zu erwerben und Freunde sowie Familienmitglieder anzuwerben. Hinter der Operation standen Ruja Ignatova und Karl Sebastian Greenwood, die mit dem Versprechen einer breiten Akzeptanz Opfer köderten.

2023 wurde Greenwood für seine Rolle in dem Betrug zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt. Ignatova hingegen bleibt flüchtig. Das FBI und das Justizministerium haben nun ein spezielles Portal eingerichtet, über das Geschädigte im Rahmen des Entschädigungsprogramms Anträge auf Schadensersatz stellen können.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Programm des Justizministeriums bietet Opfern die Möglichkeit, einen Teil ihrer Verluste zurückzuerhalten. Ansprüche müssen jedoch vor dem Stichtag am 30. Juni eingereicht werden. Der Fall unterstreicht das Ausmaß des finanziellen Schadens durch OneCoin sowie die anhaltenden Bemühungen, die Folgen des Betrugs zu bewältigen.

Lesen Sie auch:

Quelle