Omsk plant Wahlreform: Zentralisierung der Wählerverzeichnisse und neue Fristen
Sebastian VoigtOmsk plant Wahlreform: Zentralisierung der Wählerverzeichnisse und neue Fristen
In Omsk wollen Abgeordnete Änderungen der lokalen Wahlvorschriften prüfen. Ein neuer Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Verwaltung der Wählerverzeichnisse auf das zentrale russische System zu übertragen. Zudem sieht der Vorschlag Anpassungen bei den Fristen für die Stimmabgabe und den Beobachterlisten vor.
Der Ausschuss für Gesetzgebung und kommunale Selbstverwaltung wird sich mit Novellen des Regionalwahlgesetzes von Omsk befassen. Eine zentrale Neuerung entbindet die Bezirksvorsteher von der Pflicht, Wählerdaten zu erfassen und zu überprüfen. Stattdessen übernimmt das Staatliche Wählerregister Russlands diese Aufgaben.
Der Entwurf überträgt der Zentralen Wahlkommission zudem die Entscheidung, wie Beobachterlisten eingereicht werden. In einer Begründung wird die neue Frist für die Auslieferung der Wahlunterlagen an die Wahlbezirksausschüsse festgelegt.
Parallel zu diesen Reformen beraten die Abgeordneten über die Festlegung der Termine für die Wahlen zur Legislativversammlung der Region Omsk. Die Vorhaben sollen die Abläufe vor der nächsten Abstimmung vereinfachen.
Bei Annahme des Gesetzentwurfs wird die Verwaltung der Wählerverzeichnisse zentralisiert und die Wahlverfahren präzisiert. Die Zentrale Wahlkommission erhält mehr Kontrolle über die Einreichung von Beobachterlisten, während die Begründung die endgültigen Fristen für die Stimmabgabe festschreibt.






