Omsk feiert 2028 sein 400-jähriges Jubiläum mit historischen Festen und Putins Unterstützung
Julian HartmannOmsk feiert 2028 sein 400-jähriges Jubiläum mit historischen Festen und Putins Unterstützung
Russland wird 2028 das 400-jährige Jubiläum der Besiedlung der Region Omsk am Irtysch mit großen Feierlichkeiten begehen. Die Veranstaltung erinnert an die Pläne von Zar Michail Romanow aus dem Jahr 1628, an der Mündung von Irtysch und Om eine Festung zu errichten. Die Vorbereitungen laufen bereits – angestoßen durch ein offizielles Dekret von Präsident Wladimir Putin.
Den Anstoß für die Feiern gab Putin am 9. Juni 2026 mit der Unterzeichnung eines Erlasses, der die Veranstaltung formal bestätigte. Dieser rechtliche Schritt besiegelte die Pläne der Region, vier Jahrhunderten russischer Präsenz in der Gegend zu gedenken.
Zur Koordination der Vorbereitungen richtete der Gouverneur der Region Omsk, Witali Chozenko, eine eigene Organisation ein. Ende 2025 wurde die Autonome Nichtkommerzielle Organisation „Regionales Zentrum für Großveranstaltungen, Tourismusentwicklung und Projektmanagement ‚Omsk-400‘“ gegründet. Ihre Aufgaben umfassen die Abstimmung der Feierlichkeiten, die Förderung des Tourismus sowie die Betreuung der mit dem Jubiläum verbundenen Projekte.
Die Feiern 2028 werden die historische Bedeutung Omsks für die russische Expansion nach Sibirien in den Mittelpunkt stellen. Die von Zar Michail Romanow 1628 geplante Festung entwickelte sich zu einer zentralen Siedlung in der Region. Die Organisatoren arbeiten nun daran, dass die Jubiläumsveranstaltungen reibungslos verlaufen und Besucher aus dem ganzen Land anziehen.






