Oettinger stärkt Vorstand mit zwei neuen Führungskräften aus Konsumgüterbranche
Finn WolfOettinger stärkt Vorstand mit zwei neuen Führungskräften aus Konsumgüterbranche
Oettinger Beverages ernennt zwei neue Mitglieder in den Vorstand
Die Oettinger Brauerei hat zwei Neubesetzungen in ihrer Geschäftsführung bekannt gegeben. Thilo R. Pomykala und Dominika Steinberg übernehmen ab April Schlüsselpositionen im Unternehmen. Die Personalentscheidungen fallen in eine Phase, in der sich Oettinger als einer der größten Getränkehersteller Deutschlands behauptet.
Thilo R. Pomykala wird am 1. April zu Oettinger stoßen und bringt umfassende Erfahrung in der Konsumgüterbranche mit. Über sechs Jahre leitete er als Geschäftsführer bei Hochwald die Bereiche Vertrieb, Marketing und Innovation. Zuvor war er bei Hochland, dem Hersteller von Almette, tätig und hatte einen Vorstandsposten bei der Semper idem Underberg AG inne. Seine Karriere begann bei Unilever, gefolgt von einer Position bei Meggle, wo er für Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung verantwortlich war. Pia Kollmar, Eigentümerin von Oettinger und Geschäftsführerin für Finanzen, Strategie und Einkauf, betonte, dass seine Expertise eine wertvolle Bereicherung für das Team darstelle.
Dominika Steinberg, die bereits seit 2015 für das Unternehmen arbeitet, rückt ebenfalls in den Vorstand auf. Bisher verantwortete sie die Bereiche Personal und IT; künftig wird sie zusätzlich die Produktion und Technologie leiten.
Die Ernennungen erfolgen vor dem Hintergrund einer stabilen Unternehmensperformance in einem schrumpfenden Biermarkt. Trotz eines Rückgangs der deutschen Bierproduktion um 6 Prozent auf 7,8 Milliarden Liter im vergangenen Jahr hält Oettinger als siebtgrößte Brauerei des Landes seine Position. 2024 produzierte das Unternehmen 6,6 Millionen Hektoliter, davon 2,4 Millionen für den Export. Diese Widerstandsfähigkeit zeigt sich besonders, während kleinere Brauereien schließen und die Branche weiter konsolidiert wird.
Die neue Führungsetage bei Oettinger übernimmt das Ruder in einer Phase, in der das Unternehmen seine jährliche Produktion von rund sechs Millionen Hektolitern aufrechterhält. Mit Pomykala und Steinberg will das Unternehmen seine Operations in einem herausfordernden Marktumfeld stärken. Ihre Aufgaben liegen darin, Wachstum voranzutreiben und Effizienz in Produktion und Strategie zu sichern.






