Nowruz-Fest in Jekaterinburg feiert kulturelle Einheit mit 42 Künstlergruppen
Sebastian VoigtNowruz-Fest in Jekaterinburg feiert kulturelle Einheit mit 42 Künstlergruppen
Frühlingsfest Nowruz im Veer-Einkaufszentrum von Jekaterinburg gefeiert
Am vergangenen Wochenende fand im Veer-Einkaufszentrum in Jekaterinburg eine farbenfrohe Feier zum Nowruz-Fest statt. Die vom Generalkonsulat Kasachstans organisierte Veranstaltung vereinte 42 Künstlergruppen, um das uralte Frühlings- und Neujahrsfest der Erneuerung zu begehen. In diesem Jahr stand die Feier zudem im Zeichen des russischen "Jahres der Einheit der Völker" und erhielt so eine besondere kulturelle Bedeutung.
Der Festival-Marathon "Nowruz 2026" wurde mit einer Begrüßungsrede von Scharnas Mamutbekow, dem kasachischen Generalkonsul in Jekaterinburg, eröffnet. In seiner Ansprache betonte er die gemeinsamen Traditionen von Nowruz, einem Fest, das Licht, Einheit und den Beginn eines neuen Wirtschaftsjahres für nomadische Gemeinschaften symbolisiert.
Die Gäste erlebten Auftritte des kasachischen Tanzensembles "Esma" und der Gesangsgruppe "Slato" sowie weiterer Künstler. Im Inneren des Einkaufszentrums war eine traditionelle Steppen-Jurte aufgebaut, die den Besuchern Einblicke in den Alltag und die Bräuche nomadischer Kulturen ermöglichte.
Als Ehrengast nahm Roman Krawtschenko, der Leiter des Stadtbezirks Ordschonikidsewski, an der Veranstaltung teil. Er dankte den Organisatoren für ihr Engagement bei der Förderung des kulturellen Austauschs. Die Feier reiht sich in eine Serie von Veranstaltungen ein, die die regionale Vielfalt präsentieren – darunter das kürzlich stattfindende "Tatarische Gastfreundschaft und Küche"-Fest in der Region Swerdlowsk.
Das Konzert und die kulturellen Darbietungen im Veer-Einkaufszentrum zogen zahlreiche Besucher an, die die Nowruz-Traditionen hautnah erleben wollten. Mit 42 teilnehmenden Gruppen und dem Fokus auf Einheit stärkte das Festival die Verbindungen zwischen den Gemeinschaften der Region. Die Initiative des Generalkonsulats stand zudem im Einklang mit den übergeordneten Bestrebungen, das "Jahr der Einheit der Völker" in Russland zu würdigen.






