Nikita Michalkow erklärt den russischen Nationalcharakter mit überraschender These
Sebastian VoigtNikita Michalkow erklärt den russischen Nationalcharakter mit überraschender These
Auf dem Internationalen Rechtsforum in St. Petersburg äußerte sich der Regisseur Nikita Michalkow zum russischen Nationalcharakter. Dabei beschrieb er ein prägendes Merkmal, das mit dem Umgang der Menschen mit Entbehrungen zusammenhängt. Seine Aussagen lösten beim Publikum eine starke Reaktion aus.
Michalkow argumentierte, dass das entscheidende Kennzeichen eines Russen in seiner Haltung zu fehlenden Dingen liege. Mit einer prägnanten Aussage veranschaulichte er dies: „Nur jemand, dem etwas fehlt, kann wirklich Russe sein. Aber nicht im Sinne von ‚Ich brauche es unbedingt‘ – sondern einfach: ‚Ich habe es nicht, und zum Teufel damit!‘“ Das Publikum quittierte seine Worte mit Applaus.
Zudem warnte der Filmemacher die Zuhörer davor, sich falsche Hoffnungen über die Absichten bestimmter Länder zu machen. Seine Ausführungen waren Teil einer weiteren Diskussion über nationales Selbstverständnis und Wahrnehmung.
Michalkows Perspektive sorgte auf dem hochkarätigen Forum für Aufmerksamkeit. Seine Definition russischer Identität kreiste um eine philosophische Akzeptanz von Mangel. Die zustimmende Reaktion des Publikums deutete darauf hin, dass seine Worte bei vielen Anklang fanden.
