24 June 2026, 13:02

Nigel Farage in der Kritik: Fünf Millionen Pfund von Krypto-Milliardär nicht deklariert

Farage sagt, er könne das 6,7-Millionen-Dollar-Geschenk des Tether-Milliardärs 'für Ferraris' ausgeben, wenn er wolle

Nigel Farage in der Kritik: Fünf Millionen Pfund von Krypto-Milliardär nicht deklariert

Nigel Farage, Abgeordneter für den Wahlkreis Clacton, steht wegen einer nicht deklarierten Spende in Höhe von fünf Millionen Pfund des Krypto-Milliardärs Christopher Harborne in der Kritik. Die oppositionelle Labour-Partei wirft ihm vor, sich damit der öffentlichen Prüfung entziehen zu wollen. Mittlerweile läuft ein parlamentarisches Untersuchungsverfahren.

Die Spende erhielt Farage, nachdem er in seinem Podcast über eine mögliche Kandidatur für das Unterhaus gesprochen hatte. Zunächst behauptete er, das Geld sei für seinen persönlichen Schutz bestimmt, später bezeichnete er es als „Belohnung für 27 Jahre Brexit-Kampagne“. Er betonte, die Zuwendung sei an keine Auflagen gebunden und könne für alles ausgegeben werden – von „Ferraris“ bis zu „Pferderennen“.

Der Parlamentarische Beauftragte für Standards prüft nun, ob Farage die Spende hätte offenlegen müssen. Ein Verstoss gegen die Regeln könnte zu seiner Suspendierung aus dem Unterhaus führen und damit eine Nachwahl in Clacton auslösen. Farage wies Vorwürfe zurück, die Spende habe seine kryptofreundliche Haltung beeinflusst, und verwies darauf, dass er sich bereits zuvor für eine Liberalisierung der Kryptowährungsgesetze eingesetzt habe.

Er erklärte, er werde das Geld zurückgeben, falls er gegen die Vorschriften verstossen habe. Vorerst wies er weitere Fragen mit den Worten „geht Sie nichts an“ zurück. Die Spende wurde bekannt, nachdem ein Moratorium für Kryptospenden verhängt worden war.

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Die Ermittlungen dazu, ob Farage die Zuwendung ordnungsgemäß deklariert hat, dauern an. Bei einem Regelverstoss drohen ihm Suspendierung und eine Nachwahl in seinem Wahlkreis. Der Fall wirft Fragen zur Transparenz politischer Finanzierung auf.

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