Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Klimaanpassung für Böden und Grundwasser
Sebastian VoigtNiedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Klimaanpassung für Böden und Grundwasser
Niedersachsen fördert Klimaanpassungsprojekt für Böden und Grundwasser mit 2,25 Millionen Euro
Das Land Niedersachsen hat eine Förderung in Höhe von 2,25 Millionen Euro für ein Klimaanpassungsprojekt angekündigt, das sich auf Böden und Grundwasser konzentriert. Umweltminister Christian Meyer stellte die Pläne am Mittwoch vor und betonte die Bedeutung gesunder Böden für den Umgang mit Extremwetterereignissen. Im Rahmen der Initiative entsteht ein neuer Leitfaden, der Kommunen dabei unterstützen soll, versiegelte Flächen zu entsiegeln und die Wasserspeicherung zu verbessern.
Das KliBoG-Projekt ist Teil der umfassenden Klimaanpassungsstrategie Niedersachsens. Böden spielen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Dürren und Starkregen, da sie Wasser speichern und aufnehmen. Ihr Schutz und die Entsiegelung helfen, diese Funktionen zu erhalten.
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat nun den zweiten Teil seines Leitfadens "Entsiegelung für die Klimaanpassung" veröffentlicht. Das im März 2026 erschienene Dokument bietet praktische Instrumente zur Bewertung versiegelter Flächen und zur Planung von Entsiegelungsmaßnahmen. Zudem enthält es Fallbeispiele bereits umgesetzter Projekte in der Region.
Die Fördergelder sollen lokale Behörden bei der Umsetzung dieser Maßnahmen unterstützen. Der Leitfaden zielt darauf ab, Kommunen die Identifizierung von Entsiegelungspotenzialen zu erleichtern und ihre Klimaresilienz zu stärken.
Die Investition von 2,25 Millionen Euro fließt in Initiativen wie den LBEG-Leitfaden zur Entsiegelung. Kommunen können nun auf Fallstudien und Planungshilfen zugreifen, um die Bodenfunktionen wiederherzustellen. Das Projekt soll Niedersachsen dabei helfen, die Folgen des Klimawandels besser zu bewältigen.






