New Yorks Mietmarkt: Warum bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird
Charlotte RichterNew Yorks Mietmarkt: Warum bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird
New Yorks Mietmarkt bleibt angespannt – hohe Nachfrage und ein begrenztes Angebot treiben die Preise in die Höhe. 2023 erreichte die Medianmiete in Manhattan 5.125 US-Dollar pro Monat, ein Zeichen für den allgemeinen Trend steigender Lebenshaltungskosten in der Stadt.
Mietpreisgebundene Wohnungen machen 40 Prozent des New Yorker Mietmarkts aus. In diesen Apartments bleiben die Mieten eingefroren, unabhängig vom Einkommen der Mieter oder allgemeinen Mietsteigerungen. Folglich ziehen die Bewohner selten um, sodass die Leerstandsquote für solche Wohnungen 2023 bei nur etwa einem Prozent lag.
Vermieter von mietpreisgebundenen Wohnungen dürfen Betriebskosten nicht einfach über Mieterhöhungen decken. Das unterscheidet sich vom Mitchell-Lama-Sozialwohnungsprogramm, wo die Mieten die Betriebskosten abdecken müssen – was häufig zu Erhöhungen führt. Gleichzeitig steigen die freien Marktmieten weiter, bedingt durch den Wohnungsmangel.
2023 betrug das Medianeinkommen der Haushalte in mietpreisgebundenen Wohnungen 60.000 Pfund. Allerdings verdienten 30 Prozent dieser Haushalte über 100.000 Pfund – ein Beleg für die große Einkommensspanne unter den Begünstigten der Mietpreisbremse.
Die geringe Fluktuation in mietpreisgebundenen Wohnungen hält die Leerstandsquote niedrig. Während die Marktmieten steigen und das Angebot knapp bleibt, wächst die Kluft zwischen gebundenen und frei vermieteten Wohnungen. Diese Dynamik prägt die Mietlandschaft der Stadt und wirkt sich sowohl auf Mieter als auch auf Vermieter aus.
