New Orleans einigt sich auf Millionenhilfen für seine Schulen nach jahrelangem Streit
Charlotte RichterNew Orleans einigt sich auf Millionenhilfen für seine Schulen nach jahrelangem Streit
Ein langjähriger Streit um die Finanzierung zwischen den Schulen von New Orleans und der Stadt hat nun eine Einigung gefunden. Der Schulausschuss der Gemeinde Orleans (Orleans Parish School Board, OPSB) stimmte mit 6 zu 1 für einen Kompromiss, der den örtlichen Klassenzimmern Millionen an neuen Mitteln bringen wird. Beamte zufolge wird die Vereinbarung den finanziellen Druck auf den Schulbezirk für die kommenden Jahre deutlich verringern.
Die Einigung beendet eine im Jahr 2019 vom Schulausschuss gegen die Stadt eingereichte Klage wegen Finanzierungslücken. Laut dem Abkommen wird New Orleans dem Schulbezirk NOLA Public Schools bis Ende 2027 insgesamt 6 Millionen US-Dollar zahlen. Anschließend wird die Stadt jährlich 2 Millionen US-Dollar über einen Zeitraum von 15 Jahren beisteuern, was insgesamt 36 Millionen US-Dollar ergibt.
Zudem hat sich die Stadt bereit erklärt, ihre Gebühren für die Einziehung der Umsatzsteuer von 1,6 auf 1,5 Prozent zu senken. Diese Änderung wird voraussichtlich jährlich etwa 150 US-Dollar pro Schüler einsparen. Darüber hinaus erhält der Schulausschuss ab 2030 jährliche Mietzahlungen in Höhe von 4 Millionen US-Dollar vom Caesar’s Casino New Orleans.
Schulleiter hatten seit Langem die hohen Einziehungsgebühren und sinkende Schülerzahlen als Hauptgründe für die finanzielle Belastung genannt. Diese Probleme hatten in den letzten Jahren zu Schulschließungen gezwungen. Sabrina Pence, Geschäftsführerin von FirstLine Schools, bezeichnete die Einigung als einen entscheidenden Schritt, um eine stabile Finanzierung der Bildung von Kindern zu sichern.
Trotz breiter Unterstützung lehnte die OPSB-Mitglied KaTrina Chantelle Griffin den Deal ab. Sie argumentierte, dass die Vereinbarung den Schulbezirk nicht ausreichend für die ausstehenden Forderungen entschädige.
Die Einigung muss nun dem Stadtrat von New Orleans zur Genehmigung vorgelegt werden. Anschließend muss ein Richter sie unterzeichnen, bevor sie endgültig in Kraft tritt. Bei einer Zustimmung werden die Mittel dem Schulsystem langfristige finanzielle Entlastung bieten.






