29 June 2026, 21:03

New Mexico ermittelt gegen DEA wegen mutmaßlicher Fentanyl-Vertuschung zwischen 2023 und 2025

Neuer Mexiko-Gouverneur sagt, dass der Staat Milliarden fordern könnte, nachdem die DEA den Fentanyl-Vertrieb zugelassen hat

New Mexico ermittelt gegen DEA wegen mutmaßlicher Fentanyl-Vertuschung zwischen 2023 und 2025

New Mexico ermittelt gegen die DEA nach Vorwürfen, Agenten hätten Fentanyl-Lieferungen zwischen 2023 und 2025 in Gemeinden eindringen lassen

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Die Strategie zielte darauf ab, größere Ermittlungsverfahren aufzubauen, könnte jedoch gegen Landes- und Bundesvorschriften verstoßen haben. Während die Zahl der Überdosis-Todesfälle in den USA insgesamt zurückging, stieg sie in New Mexico stark an.

Die Drogenvollzugsbehörde DEA hatte trotz der Risiken kontrollierte Fentanyl-Lieferungen weiter zugelassen. Dieser Ansatz stand im Widerspruch zu ihrer eigenen öffentlichen Kampagne „Eine Pille kann töten“, die vor den tödlichen Folgen der Droge warnt.

In New Mexico nahmen die Überdosierungen im vergangenen Jahr um 21 Prozent zu – ein deutlicher Kontrast zum nationalen Rückgang um 14 Prozent. Albuquerque-Bürgermeister Tim Keller bezeichnete Fentanyl als größte Herausforderung der Stadt und verband es mit steigender Kriminalität, Obdachlosigkeit und der Belastung der Krankenhäuser.

Die Landesregierung reagierte mit scharfer Kritik. Generalstaatsanwalt Raúl Torrez leitete eine strafrechtliche Untersuchung ein, um zu prüfen, ob Bundesagenten durch wissentliche Aussetzung der Bevölkerung an Fentanyl gegen Landesrecht verstoßen haben. Gouverneurin Michelle Lujan Grisham kritisierte sowohl die Regierungen unter Biden als auch unter Trump, weil sie den Fentanyl-Strom nicht eingedämmt hätten. Zudem forderte sie von Washington die Zusicherung, dass die DEA die umstrittene Taktik aufgegeben hat.

Die Gouverneurin deutete an, dass New Mexico Milliarden an zivilrechtlichen Schadensersatzforderungen wegen des Vorgehens der DEA geltend machen könnte. Sie drängt das Weiße Haus und den Kongress, zu bestätigen, dass die Strategie nicht mehr angewendet wird. Die Prüfung möglicher Rechtsverstöße läuft noch.

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