30 April 2026, 14:08

Neuer Tarifvertrag sichert Frieden im ÖPNV Sachsen-Anhalts bis 2026

Große Gruppe von Menschen mit Schirmen auf der Straße unterwegs, einige tragen Taschen und halten Schilder, während sie an einer Klimademo in Deutschland teilnehmen.

Neuer Tarifvertrag sichert Frieden im ÖPNV Sachsen-Anhalts bis 2026

Neuer Tarifvertrag für Beschäftigte im ÖPNV in Sachsen-Anhalt unterzeichnet

Ein neuer Tarifvertrag für die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr in Sachsen-Anhalt ist zustande gekommen. Die am 29. April 2026 abgeschlossene Einigung verhindert Streiks, die den Verkehr in der gesamten Region hätte lahmlegen können. Beide Seiten machten Zugeständnisse, um den Kompromiss zu ermöglichen.

Verhandelt wurden Löhne, Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen für die Mitarbeiter kommunaler Verkehrsbetriebe. Die Beschäftigten setzten höhere Zuschläge für Nacht- und Sonntagsdienste durch sowie verbesserte Ruhezeiten und Schichtregelungen für Fahrer. Auszubildende erhalten künftig eine Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), was künftige Anpassungen sichert.

Die Arbeitgeber verpflichteten sich, ihre Zuschüsse zu den Führerscheinkosten der Mitarbeiter zu verdoppeln. Zudem können Beschäftigte einen Teil ihrer Jahresprämie in bis zu drei zusätzliche Urlaubstage umwandeln. Die Forderung der Gewerkschaft nach einer 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich wurde jedoch abgelehnt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die finale Einigung erfolgte nach zähen Verhandlungen, bei denen die Verkehrsunternehmen das Ergebnis als schmerzhaften Kompromiss bezeichneten. Dennoch verhindert der Tarifabschluss Arbeitsniederlegungen und sichert die Stabilität im öffentlichen Nahverkehr.

Die Vereinbarung garantiert, dass es vorerst keine Streiks im Bus- und Straßenbahnverkehr Sachsen-Anhalts geben wird. Die Beschäftigten erhalten bessere Bezahlung für unattraktive Arbeitszeiten sowie flexiblere Urlaubsoptionen. Die Arbeitgeber blieben jedoch bei der Beibehaltung der regulären Wochenarbeitszeit unnachgiebig.

Quelle