27 March 2026, 08:03

Neue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will Teilhabe und Vielfalt stärken

Eine farbcodierte Europakarte aus dem Jahr 2017, die den Gender-Equality-Index zeigt, mit einer Legende und erklärendem Text auf der linken Seite.

Neue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will Teilhabe und Vielfalt stärken

Maria Carroccio Ricchiuti hat im April das Amt der neuen Gleichstellungsbeauftragten in Solingen übernommen. Sie folgt auf Aldona Fenz, die die Position über sieben Jahre innehatte, bevor sie sich neuen beruflichen Herausforderungen zuwandte. Als ausgebildete Soziologin bringt Carroccio Ricchiuti langjährige Erfahrungen in der kommunalen Gleichstellungsarbeit und Gemeindeentwicklung mit.

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Carroccio Ricchiuti ist tief in Solingens Sozialsektor verwurzelt. Seit Ende 2018 leitet sie die städtische Koordination der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss". Zuvor arbeitete sie als Fachkraft für soziale Bildung im Kommunalen Integrationszentrum sowie als Quartiersmanagerin in Hasseldelle. Zudem verfügt sie über einen Masterabschluss in Gemeindeentwicklung.

In ihrer neuen Rolle setzt sie sich vor allem für faire Teilhabe, Chancengleichheit und Vielfalt ein. Ein zentraler Schwerpunkt wird die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sein. Ihr Ziel ist es, die Lücke zwischen den gesetzlichen Gleichstellungsvorgaben und den alltäglichen Realitäten der Menschen in Solingen zu schließen.

Um diese Ziele zu erreichen, setzt Carroccio Ricchiuti auf Zusammenarbeit und offenen Dialog. Sie plant, sowohl die lokale Verwaltung als auch die breite Öffentlichkeit in ihre Bemühungen einzubinden.

Die Ernennung Carroccio Ricchutis folgt auf den Abschied von Aldona Fenz nach Jahren engagierter Arbeit. Mit ihrer fachlichen Expertise und Erfahrung in der Gemeindearbeit ist die neue Beauftragte gut aufgestellt, um die Gleichstellungsmaßnahmen in der Stadt voranzubringen. Ihr Ansatz basiert auf Kooperation und praktischen Schritten, um die bestehenden Herausforderungen zu bewältigen.

Quelle