Neue Dopingvorwürfe gegen Manuel Fettner erschüttern die Skisprung-Welt

Admin User
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Menschen in Pullovern fahren mit einer Seilbahn auf den Ski, Berge und einen bewölkten Himmel im Hintergrund.

"Kein guter Weg": Geiger spricht über Betrugsvorwürfe - Neue Dopingvorwürfe gegen Manuel Fettner erschüttern die Skisprung-Welt

Neue Dopingvorwürfe erschüttern den Skispringen-Zirkus – weniger als ein Jahr nach dem großen Skandal um das norwegische Team. Diesmal richten sich die Vorwürfe norwegischer Medien gegen den österreichischen Springer Manuel Fettner, dessen Bindungen angeblich gegen die Regeln verstoßen könnten. Die Anschuldigungen haben bereits scharfe Reaktionen von Athleten und Funktionären ausgelöst.

Die aktuelle Kontroverse folgt auf den Skianzug-Skandal des vergangenen Jahres, bei dem norwegische Trainer einräumten, die Anzüge ihrer Sportler heimlich versteift zu haben. Der Vorfall führte zu Sperren für mehrere Springer und zum Rücktritt von Trainer Magnus Brevig. Der Internationale Skiverband (FIS) verschärfte zwar die Vorschriften, doch bei den Weltmeisterschaften 2025 in Trondheim wurden keine norwegischen Athleten disqualifiziert.

Nun haben norwegische Medien Fettner ins Visier genommen und behauptet, seine Bindungen könnten gegen die Bestimmungen verstoßen. Der FIS wies die Vorwürfe umgehend zurück und erklärte, es gebe keine Hinweise auf Fehlverhalten. Fettner selbst zeigte sich verärgert über die mangelnde Faktenchecks, betonte aber, seine Ausrüstung entspreche den Regeln. Auch andere Athleten meldeten sich zu Wort: Deutschlands Top-Springer Philipp Raimund bezeichnete die Vorwürfe als „psychologische Spielchen“, während Teamkollege Karl Geiger die norwegischen Medien kritisierte, unnötige Kontroversen zu schüren. Bisher bleiben die Anschuldigungen unbelegt, und es wurden keine weiteren Maßnahmen angekündigt.

Der FIS hat den Fall nach Prüfung von Fettners Bindungen abgeschlossen – es gebe keine Beweise für Regelverstöße. Die Affäre zeigt, wie sehr die Sportart noch unter den Nachwirkungen des Vorjahresskandals leidet. Vorerst sind keine Änderungen der Wettkampfergebnisse oder zusätzliche Strafen zu erwarten.