16 March 2026, 14:03

Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin durch malerische Naturlandschaften

Eine Gruppe von Radfahrern fährt in Helmen eine Straße vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, entlang, wobei einer ein gelbes Schild hält, Lichtmasten, Verkehrszeichen, Gebäude, Bäume und einen klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Berlin-Dresden Radweg bekommt erste Wegweiser - Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin durch malerische Naturlandschaften

Eine neue 250 Kilometer lange Radroute verbindet nun Dresden und Berlin und schlängelt sich durch malerische Landschaften wie die Lausitzer Seenlandschaft und den Spreewald. Der Weg bietet eine ruhige Fahrt, weitgehend abseits vom Verkehr, und ist Teil des umfassenderen Vorhabens Sachsens, den Radrourismus in der Region auszubauen.

Die Idee für die Strecke entstand erstmals 2012, initiiert von Ehrenamtlichen des ADFC Dresden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein vollwertiger Radkorridor, der für verschiedene Fahrertypen konzipiert wurde. Sportliche Radfahrer können die Strecke in nur zwei Tagen bewältigen, während Familien bis zu einer Woche für eine gemütliche Erkundung einplanen können.

Die Route folgt bestehenden Wegen und ist an mehrere Bahnhöfe angebunden, was den Wechsel zwischen Radfahren und Bahnreise erleichtert. Auch Wegweiser wurden entlang der Strecke aufgestellt – die ersten Schilder wurden am 16. März 2026 montiert. Sie sollen die Orientierung für Radfahrer vereinfachen.

Sachsens Investitionen in die Radinfrastruktur spiegeln eine übergeordnete Strategie wider, den Tourismus zu stärken. Die Region profitiert bereits erheblich vom Radverkehr, der jährlich über 560 Millionen Euro Umsatz generiert und rund 10.800 Arbeitsplätze sichert. Die neue Route baut auf diesem Erfolg auf und bietet sowohl Einheimischen als auch Besuchern ein weiteres Highlight.

Die Dresden-Berlin-Route ergänzt das wachsende Radwegenetz Sachsens und stellt eine entspannte Alternative zum Straßenverkehr dar. Mit klarer Beschilderung und Bahnanbindung spricht sie sowohl Gelegenheitsradler als auch Langstreckenfahrer an. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Tourismuswirtschaft der Region, indem es mehr Besucher in die natürliche Schönheit der Landschaft lockt.

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