18 March 2026, 00:09

Netflix und die Sussexes: Warum die 100-Millionen-Dollar-Partnerschaft scheitert

Ein Venn-Diagramm mit zwei überlappenden Kreisen, die mit 'Kollektive Verhandlung' und 'Kontaktlos' beschriftet sind und durch eine dünne Linie verbunden sind, mit dem Satz 'Kollektive Verhandlung Kontaktlos' in der Mitte.

Accusations und schwindendes Vertrauen? - Netflix und die Sussexes: Warum die 100-Millionen-Dollar-Partnerschaft scheitert

Die Zusammenarbeit zwischen Prinz Harry, Herzogin Meghan und Netflix steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach fünfeinhalb Jahren hat das 2020 unterzeichnete 100-Millionen-Dollar-Abkommen nur begrenzte Ergebnisse hervorgebracht – Brancheninsider stellen infrage, ob der Vertrag verlängert wird. Aktuellen Berichten zufolge will Netflix sich von der wenig erfolgreichen Partnerschaft trennen.

Die Netflix-Vereinbarung der Sussexes, einst ein vielbeachteter Deal im Wert von rund 100 Millionen Dollar, konnte nicht an den Erfolg ähnlicher Kooperationen anknüpfen. Während Barack und Michelle Obamas Produktionsfirma Higher Ground mit Erfolgen wie American Factory (Oscar-prämiert) und Becoming glänzte, brachte Archewell Productions bisher nur eine große Doku-Serie (Harry & Meghan, 2023) und eine Polo-Dokumentation (The Polo Match, 2025) heraus. Andere Projekte, darunter eine Kochshow und eine Romantic Comedy, verzögerten sich – was Spekulationen über eine Nicht-Verlängerung nährt.

Intern wächst die Frustration bei Netflix: Führungskräfte kritisieren angeblich die geringe Produktivität des Paares. Ein Insider soll gesagt haben: "Wir sind fertig", ein Zeichen für schwindende Geduld. Zudem hatte der Streaming-Riese Schwierigkeiten, Waren im Wert von etwa zehn Millionen Dollar aus Meghans Lifestyle-Marke As Ever – darunter Tees und Backmischungen – zu verkaufen. Ein Teil der Bestände wurde sogar an Mitarbeiter verschenkt.

Auch Meghans Rolle in Meetings geriet in die Kritik: Ihr wird vorgeworfen, Harry unterbrochen oder seine Ideen umformuliert zu haben. Ihre Anwältin wies diese Vorwürfe als frauenfeindlich zurück. Unterdessen soll Netflix-Chef Ted Sarandos scherzhaft erwähnt haben, er nehme ihre Anrufe nur noch entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei.

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Ab August 2025 wird die Vereinbarung in eine weniger verbindliche "First-Look"-Regelung umgewandelt. Dennoch arbeitet Archewell noch an zwei Filmprojekten: Meet Me at the Lake und The Wedding Date. Doch die Fortschritte bleiben zäh, und Branchenvertreter – darunter Filmemacher und Agenten – sollen eine Zusammenarbeit mit dem Paar meiden. Da die Geschichten über ihre königliche Vergangenheit ausgereizt scheinen, hängt ihre Hollywood-Zukunft davon ab, ob sie frisches, marktfähiges Material liefern können.

Die einst so vielversprechende Netflix-Partnerschaft der Sussexes steht nun am Scheideweg. Mit nur einer Handvoll abgeschlossener Projekte und schwindendem Brancheninteresse wird sich zeigen, ob das Paar seine Hollywood-Träume wiederbeleben kann. Die Entscheidung des Streaming-Riesen 2025 dürfte davon abhängen, ob Archewell endlich liefern kann.

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