18 June 2026, 18:21

NATO fordert mehr Geld für Verteidigung – doch nicht alle ziehen mit

Hegseth wendet sich gegen 'freiridende' NATO-Partner

NATO fordert mehr Geld für Verteidigung – doch nicht alle ziehen mit

NATO sieht sich wachsenden Forderungen nach höheren Verteidigungsausgaben gegenüber – angesichts steigender globaler Spannungen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Bündnis verzeichnete 2022 einen Anstieg der Militärausgaben um 90 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von fast 20 Prozent entspricht. Dennoch bleibt der Druck auf die Mitgliedstaaten bestehen, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

NATO-Generalsekretär Mark Rutte gab bekannt, dass die Verteidigungsausgaben im Jahr 2022 um 90 Milliarden Euro stiegen. Dieser Anstieg entspricht einem deutlichen Wachstum von 20 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren. Dennoch erreichen einige Verbündete das vereinbarte Ziel von 5 Prozent der Wirtschaftsleistung für Investitionen in die Verteidigung nicht.

In den USA schlug Kriegsminister Pete Hegseth unterdessen eine „NATO 3.0“ vor, um die Rolle des Bündnisses in der europäischen Sicherheit auszubauen. Er kritisierte bestimmte, namentlich nicht genannte Mitglieder als „Trittbrettfahrer“, die sich seiner Meinung nach zu stark auf andere bei der Verteidigung verließen. Gleichzeitig hat die USA ihre Beiträge zur hochgradig einsatzbereiten Truppe im Rahmen des NATO Force Model reduziert.

Der Ausgabenanstieg zeigt, wie stark sich die NATO zunehmend auf Verteidigungsbereitschaft konzentriert. Doch die ungleichen Beiträge der Mitglieder und die veränderten US-Zusagen werfen Fragen über die künftige Zusammenarbeit auf. Die Mitgliedstaaten stehen weiterhin unter Druck, ihre finanziellen und operativen Zusagen einzuhalten.

Lesen Sie auch:

Quelle