Nationalversammlung startet ehrgeiziges Gesetzgebungsprogramm mit 192 Vorhaben
Charlotte RichterNationalversammlung startet ehrgeiziges Gesetzgebungsprogramm mit 192 Vorhaben
Die 16. Nationalversammlung hat für die kommenden Jahre ein ambitioniertes Gesetzgebungsprogramm vorgelegt. Sie will damit grundlegende Institutionen für das Wachstum schaffen und gleichzeitig ihren Ansatz bei der Gesetzgebung reformieren. Die Regierung wird in diesem Prozess eine führende Rolle einnehmen.
Die Nationalversammlung hat für die aktuelle Legislaturperiode 192 Gesetzgebungsvorhaben festgelegt. Davon werden 171 von der Regierung federführend bearbeitet – ein Zeichen für ihre zentrale Rolle bei der Gestaltung der Politik. Die übrigen Aufgaben verteilen sich auf andere Gremien.
Das Gesetzgebungsprogramm erstreckt sich über mehrere Jahre: Für 2026 sind 61 Vorhaben geplant, 2028 folgen 39. Im Jahr 2029 sind 26 Projekte vorgesehen, während 2030 noch 14 anstehen.
Zudem hat die Nationalversammlung ihren Gesetzgebungsansatz reformiert. Das neue Verfahren soll mehr Flexibilität und Reaktionsfähigkeit ermöglichen. Es zielt darauf ab, bestehende Mängel zu beheben, die digitale Transformation voranzutreiben und die Kontrolle über die Machtausübung zu stärken.
Die Regierung betrachtet die Gesetzgebung als zentrales Instrument für die Entwicklung des Landes. Der Fokus der 16. Nationalversammlung liegt auf dem Aufbau robuster Institutionen und der Modernisierung der Abläufe. Der Großteil der Arbeit wird von der Regierung gesteuert – mit einem klaren Zeitplan für die Umsetzung.






