30 June 2026, 08:27

Namfrel fordert Reform des Party-List-Systems vor der nächsten Wahl

Namfrel unterstützt Reformen der Listenwahl

Namfrel fordert Reform des Party-List-Systems vor der nächsten Wahl

Die Nationalbewegung für freie Wahlen (Namfrel) begrüßt zwei neue Gesetzesvorhaben, die eine Reform des Party-List-System-Gesetzes von 1995 zum Ziel haben. House Bill 9906 und Senate Bill 2090 schlagen erhebliche Änderungen am bestehenden System vor. Namfrel betrachtet die beiden Initiativen als sich ergänzend und nicht als widersprüchlich.

House Bill 9906 konzentriert sich auf eine Neuordnung des Party-List-Systems in drei separate Kategorien. Zudem soll es bestimmte Bewerber von der Teilnahme ausschließen. Senate Bill 2090 hingegen sieht vor, die Hälfte der Party-List-Sitze für traditionell benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu reservieren. Darüber hinaus müssten die Kandidaten diese Gruppen tatsächlich vertreten.

Namfrel hat den Ausschuss für bicamerale Konferenzen aufgefordert, die stärksten Elemente beider Gesetzentwürfe in einem einzigen, wirksameren Gesetz zusammenzuführen. Die Organisation empfiehlt, die Ausschlussregeln auf Angehörige aller amtierenden Wahlbeamten auszuweiten. Zudem schlägt sie vor, die Sperrfrist für Auftragnehmer zu verlängern.

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Zusätzlich regt Namfrel an, Ersetzungen von Kandidaten nur in Fällen von Tod oder dauerhafter Arbeitsunfähigkeit zuzulassen. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist wären laut ihrem Vorschlag keine Nachbesetzungen mehr möglich. Die Organisation drängt den Kongress, diese Reformen zügig zu verabschieden, bevor der nächste Wahlzyklus beginnt.

Die geplanten Reformen zielen darauf ab, das Party-List-System durch strengere Regeln und eine klarere Repräsentation zu stärken. Namfrels Vorschläge sollen Fairness und Integrität im Wahlprozess gewährleisten. Das endgültige Gesetz könnte die Vergabe der Party-List-Sitze und die Zulassung von Kandidaten grundlegend verändern.

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