28 June 2026, 00:28

Nach fünf Monaten: Datenanalyst Rafael Rubio aus US-Abschiebehaft entlassen

Arbeiter des New York City Council nach 5-monatiger Haft durch ICE entlassen

Nach fünf Monaten: Datenanalyst Rafael Rubio aus US-Abschiebehaft entlassen

Rafael Rubio, ein Datenanalyst des New Yorker Stadtrats, wurde am 19. Juni 2023 aus der Abschiebehaft entlassen. Seine Freilassung erfolgte nach fünf Monaten in der Abschiebehaftanstalt Delaney Hall des US-Einwanderungs- und Zolldienstes (ICE) in Newark. Die Ratsvorsitzende Julie Menin und Migrationsaktivisten hatten sich vehement für seine Freilassung eingesetzt.

Rubio war am 12. Januar 2023 während eines routinemäßigen Asylgesprächs auf Long Island in Gewahrsam genommen worden. Zu diesem Zeitpunkt besaß er als venezolanischer Staatsbürger einen legalen Schutzstatus, der ihm das Leben und Arbeiten in den USA bis Oktober 2026 gestattete – den sogenannten Temporary Protected Status (vorübergehender geschützter Status).

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Das US-Heimatschutzministerium argumentierte jedoch, Rubio habe ein Visum aus dem Jahr 2017 überzogen und keine Arbeitserlaubnis besessen. Ratsvorsitzende Menin widersprach diesen Behauptungen entschieden. Rubio selbst bezeichnete die Haft als „einen einzigen Albtraum“ und fürchtete, die Einrichtung niemals wieder verlassen zu können.

Trotz seiner Entlassung ist der Rechtsstreit noch nicht beendet: Die Regierung hat Berufung gegen den Fall eingelegt, sodass Rubios Zukunft weiterhin ungewiss bleibt. Bürgermeister Zohran Mamdani sprach sich öffentlich für Rubios Recht aus, im Land bleiben zu dürfen.

Rubio ist zwar aus der Haft entlassen, steht aber weiterhin vor einer anhaltenden juristischen Auseinandersetzung. Sein vorübergehender Schutzstatus bleibt bis 2026 gültig. Das Berufungsverfahren wird entscheiden, ob er dauerhaft in den USA bleiben kann.

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