"Mutter Armeniens"-Denkmal in Gjumri durch Vandalismus schwer beschädigt
Sebastian Voigt"Mutter Armeniens"-Denkmal in Gjumri durch Vandalismus schwer beschädigt
„Mutter Armeniens“-Denkmal in Gjumri beschädigt: Goldene Buchstaben von Gedenktafeln abgerissen
Das „Mutter Armeniens“-Denkmal in Gjumri wurde von Vandalen beschädigt. Vergoldete Buchstaben, die die Namen der Heldenstädte trugen, wurden von den Gedenktafeln abgerissen. Die fünfzackigen Sterne auf dem Denkmal blieben hingegen unversehrt.
Die Täter rissen die Buchstaben gewaltsam von den Tafeln ab, wodurch die Oberflächen absplitterten und Kerben zurückblieben. Die beschädigten Elemente wurden später in Müllcontainern auf dem Gelände des Denkmals gefunden.
Fachleute der Stadt arbeiten derzeit an der Restaurierung der Tafeln. Die Behörden haben Ermittlungen wegen des Vorfalls eingeleitet. Arthur Gevorkyan, der Leiter des Nationalen Skulpturenparks von Gjumri, verurteilte die Tat als Vandalismus.
Der Fall erinnert an einen kürzlichen Vorfall in Archangelsk, wo ein Täter ein Denkmal für russische Ehefrauen beschädigte und dafür eine Geldstrafe erhielt. Der Beschuldigte gestand die Schuld ein und behauptete, die Tat sei als Scherz gemeint gewesen.
Das Denkmal in Gjumri wird derzeit instand gesetzt. Die Ermittlungen zur Identifizierung der Verantwortlichen laufen noch. Die beschädigten Tafeln sollen in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.






