Münchens Eisbachwelle bleibt verschwunden – Surfer geben den Kampf auf

Admin User
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Menschen mit Surfbrettern vor dem Meer.

Eisbach Surfer geben Versuch auf - Münchens Eisbachwelle bleibt verschwunden – Surfer geben den Kampf auf

Münchens berühmte Eisbachwelle ist seit Monaten verschwunden – und lässt Surfer ohne ihren ikonischen Spot zurück. Das Verschwinden folgte der Räumung des Flussbetts in Stuttgart im Oktober, doch die genaue Ursache bleibt unklar. Nun wachsen die Spannungen zwischen der Stadt und denen, die die Welle zurückholen wollen.

Die Welle verschwand, nachdem Arbeiter im späten Jahr 2023 Schutt und Sedimente aus dem Fluss entfernt hatten. Seither haben Surfer immer wieder versucht, sie wiederherzustellen – doch kein Versuch hielt lange an. Im Dezember 2024 versuchte eine Gruppe, die sich selbst "Eisbach-Piraten" nennt, den Brecher der Welle zu rekonstruieren. Ihr Vorhaben war jedoch kurzlebig: Die Behörden stoppten es umgehend.

Der Münchner Eisbach-Surf-Club hat inzwischen seine eigenen Pläne zur Wiederherstellung aufgegeben. Die Mitglieder werfen der Stadt vor, unmögliche Bedingungen zu stellen. Surfer argumentieren, dass Sicherheitsbedenken nur als Vorwand dienen, um jede Form von geregeltem Surfen an der Stelle zu blockieren. Viele sehen die Pattsituation als bewusste Entscheidung der Stadt, wie sie ihre urbanen Räume gestaltet.

Trotz heimlicher Reparaturversuche verschwindet die Welle immer wieder. Surfer behaupten, die Forderungen der Behörden seien unrealistisch und machten eine dauerhafte Lösung nahezu unmöglich.

Die Eisbachwelle bleibt verschwunden – eine offizielle Lösung ist nicht in Sicht. Die Surfer haben nach wiederholten Rückschlägen aufgegeben, für ihre Rückkehr zu kämpfen. Vorerst bleibt eine der bekanntesten urbanen Sehenswürdigkeiten Münchens stumm.