Motorradleder im Landtag: Warum ein Abgeordneter Sachsens Kleiderordnung sprengte

Motorradleder im Landtag: Warum ein Abgeordneter Sachsens Kleiderordnung sprengte
Sachsens Landtagspräsident Alexander Dierks hat nach einem Eklat, bei dem ein Abgeordneter in Motorradlederkleidung eine Sitzung störte, eine strengere Durchsetzung der Kleiderordnung gefordert. Der Vorfall ereignete sich während einer Plenarsitzung am 29. Oktober und löste umgehende Reaktionen der Parlamentsführung aus. Dierks erließ im Anschluss neue Richtlinien, um ähnliche Verstöße in künftigen Debatten zu verhindern.
Auslöser der Kontroverse war der BSW-Abgeordnete Nico Rudolph, der in voller Motorradmontur zur Sitzung erschien. Sein Outfit verstieß gegen die geltenden Parlamentsregeln, was zu zwei Unterbrechungen führte, während die Ordnungshüter den Fall klärten. Rudolph erhielt eine offizielle Rüge, bevor er seine Rede halten durfte.
Der Vorfall hat nun zu präziseren Kleiderordnungen und schärferen Konsequenzen bei Verstößen geführt. Künftig könnten solche Regelbrüche mit förmlichen Verwarnungen oder sogar dem Ausschluss von Debatten geahndet werden. Die Parlamentsführung betonte, dass derartige Störungen nicht toleriert werden.

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