Mordanklage gegen Sheriff-Kandidat Aaron Spencer überraschend fallen gelassen
Finn WolfMordanklage gegen Sheriff-Kandidat Aaron Spencer überraschend fallen gelassen
Ein Richter hat die Mordanklage gegen Aaron Spencer, den republikanischen Kandidaten für das Amt des Sheriffs im Lonoke County, fallen gelassen. Der Fall betraf die tödliche Erschießung von Michael Fosler, der beschuldigt wurde, Spencers 13-jährige Tochter sexuell missbraucht zu haben. Die Anklage wurde aufgrund von Fehlern bei der Beweismittelbehandlung durch das eigene Sheriff-Büro eingestellt.
Der Vorfall begann, als Spencer seine Tochter vermisste und sie später in Foslers Pick-up entdeckte. Fosler, der zu diesem Zeitpunkt gegen Kaution auf freiem Fuß war, wurde von Spencer zur Rede gestellt. Während der Auseinandersetzung soll Fosler sich laut Angaben auf Spencer gestürzt haben, woraufhin dieser ihn erschoss.
Die Mordanklage gegen Spencer wurde offiziell am Donnerstag fallen gelassen. Bei einer Verurteilung hätte er sich nicht mehr um das Sheriff-Amt bewerben dürfen. Mit der Einstellung des Verfahrens kann Spencer nun ungehindert seinen Wahlkampf für die Novemberwahl fortsetzen.
Die Einstellung erfolgte, nachdem Beweismittel im Fall vom Sheriff-Büro des Lonoke County fehlerhaft behandelt worden waren. Dieser Verfahrensfehler führte dazu, dass die Anklage fallen gelassen wurde und Spencer im Rennen um das Amt bleiben kann.
Spencers juristischer Kampf ist damit beendet, sodass er sich nun ganz auf seine Kandidatur für das Sheriff-Amt konzentrieren kann. Die Einstellung der Anklage bedeutet, dass er weiterhin für die Position qualifiziert ist. Das Ergebnis des Falls hing maßgeblich mit den Versäumnissen des Sheriff-Büros bei der korrekten Handhabung der Beweise zusammen.






