06 May 2026, 07:38

Minneapolis' Bürgermeister Frey skizziert Zukunft zwischen Fortschritt und Kürzungen

Schwarze und weiße Karte von Minneapolis, Minnesota, aus dem Jahr 1883, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit beschriftetem Text zeigt.

Minneapolis' Bürgermeister Frey skizziert Zukunft zwischen Fortschritt und Kürzungen

Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, hält Rede zur Lage der Stadt

Am Dienstagmorgen hielt der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, seine traditionelle Rede zur Lage der Stadt. Dabei betonte er sowohl Fortschritte als auch Herausforderungen und rief zu gezielten Anstrengungen in den Bereichen Sicherheit, Wohnraum und wirtschaftliches Wachstum auf.

Frey würdigte zwar die Widerstandsfähigkeit der Stadt, machte jedoch deutlich, dass schwierige Entscheidungen anstehen, um den bisherigen Schwung zu erhalten.

Zu Beginn seiner Ansprache blickte Frey auf ein turbulenes Jahr für Minneapolis zurück. Ereignisse wie die Polizeiaktion Operation Metro Surge und die Tragödie in der Annunciation Catholic Church stellten die Gemeinschaft auf eine harte Probe. Trotz dieser Belastungen bezeichnete Frey die Stadt als stark, warnte jedoch, dass noch viel Arbeit nötig sei, um den eingeschlagenen Weg beizubehalten.

Ein zentrales Anliegen bleibt die öffentliche Sicherheit. Die Polizeibehörde von Minneapolis verfügt derzeit über 642 Beamte, doch bis zum nächsten Jahr soll die Zahl auf 733 steigen. Frey wies jedoch darauf hin, dass die Kosten pro Polizist im Vergleich zu früheren Jahren gestiegen seien.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Wohnungsbau. Fast 2.000 neue bezahlbare Wohneinheiten sollen bald fertiggestellt werden – ein wichtiger Schritt, um den Mangel zu bekämpfen. Um den Bau zu beschleunigen, wird die Stadt Genehmigungen für kleinere Projekte und die Umwandlung von Büroräumen in Wohnungen priorisieren.

Frey betonte zudem, dass Zusammenarbeit entscheidend für den Fortschritt sei. Er rief Bürger, Unternehmen und Verantwortungsträger dazu auf, sich gemeinsam für mehr Sicherheit, Wohnraum und wirtschaftliche Chancen einzusetzen. Seine Vision für die Stadt basiert auf „konkreten Ergebnissen“ durch pragmatisches Handeln statt leerer Versprechungen.

Aufgrund von Haushaltszwängen müssen einige städtische Aktivitäten eingestellt werden. Frey räumte ein, dass schmerzhafte Kürzungen unvermeidbar seien, um die Finanzen im Gleichgewicht zu halten und dennoch die wichtigsten Prioritäten zu bedienen.

Die Rede skizzierte einen klaren Fahrplan für Minneapolis mit konkreten Maßnahmen in den Bereichen Wohnungsbau, Polizeiarbeit und Wirtschaftsförderung. Freys Plan setzt auf beschleunigte Genehmigungsverfahren, mehr Polizeikräfte und die Mitwirkung der Gemeinschaft. Nun steht die Stadt vor der Aufgabe, diese Vorhaben umzusetzen – und das bei steigenden Kosten.

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