Merz lehnt Kommissionsvorschläge zur Pflege ab – und kündigt radikale Reformen an

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Ein weißes Auto mit der Nummer 771-299 steht auf einer Straße, rechts daneben eine Bank, im Hintergrund ein Gebäude und ein Geschäft namens "Immobilienversicherung"

Merz Unzufrieden mit den Ergebnissen der Kommission zur Pflegereform - Merz lehnt Kommissionsvorschläge zur Pflege ab – und kündigt radikale Reformen an

Merz unzufrieden mit Ergebnissen der Pflegekommission

Merz unzufrieden mit Ergebnissen der Pflegekommission

Merz unzufrieden mit Ergebnissen der Pflegekommission

  1. Dezember 2025, 14:59 Uhr

Das deutsche Pflegeversicherungssystem steht unter zunehmendem Druck. Steigende Defizite, eine alternde Bevölkerung und ein massiver Fachkräftemangel haben das Thema ganz nach oben auf die politische Agenda katapultiert. Bundeskanzler Friedrich Merz hat nun nach der Ablehnung der Ergebnisse einer Bund-Länder-Kommission weitreichende Reformpläne angekündigt.

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Bundes und der Länder, geleitet vom Bundesgesundheitsministerium unter Ministerin Nina Warken, hatte monatelang die Zukunft des Systems untersucht. Beteiligt waren Vertreter der Landesgesundheitsministerien, des Deutschen Pflegerats, der Versicherer sowie Pflegeverbände. Ihr 48-seitiger Abschlussbericht sollte als Grundlage für Reformen dienen – doch Merz bezeichnete die Vorschläge als "unbefriedigend".

Nun steht die Bundesregierung vor der Herausforderung, ein zukunftsfähiges Pflegeversicherungsmodell zu entwickeln. Die geplanten Reformen müssen die Finanzierungslücken schließen, den Personalmangel bekämpfen und den Bedürfnissen einer wachsenden älteren Bevölkerung gerecht werden. Der Erfolg hängt davon ab, ob Bund, Länder, Pflegeanbieter und Versicherer zu einer gemeinsamen Lösung finden.