Menschenrechtsbeauftragter prüft Haftbedingungen kasachischer Gefangener in Kirgisistan
Finn WolfMenschenrechtsbeauftragter prüft Haftbedingungen kasachischer Gefangener in Kirgisistan
Der Menschenrechtsbeauftragte Kasachstans, Arthur Lastajew, hat kürzlich die Strafkolonie Nr. 27 in Kirgisistan besucht. Die 1978 errichtete Einrichtung beherbergt derzeit rund 700 Häftlinge. Im Mittelpunkt von Lastajews Reise stand die Behandlung kasachischer Staatsbürger, die dort inhaftiert sind.
Während seines Besuchs traf Lastajew mit acht kasachischen Gefangenen zusammen, die in der Kolonie einsitzen. Er hörte sich ihre Anliegen an, prüfte ihre Lebensbedingungen und sprach mit ihnen über ihre rechtlichen Verfahren. Der Ombudsmann führte zudem Gespräche mit der Gefängnisverwaltung über die Einhaltung der Rechte ausländischer Häftlinge.
Lastajew betonte die Bedeutung der Einhaltung internationaler Standards bei der Behandlung von Gefangenen. Er unterstrich die Notwendigkeit, die Rechte kasachischer Bürger im Ausland zu schützen. Die Gespräche umfassten Maßnahmen, um faire und menschenwürdige Bedingungen für alle ausländischen Inhaftierten zu gewährleisten.
Der Besuch unterstrich die laufenden Bemühungen, das Wohlergehen kasachischer Staatsbürger in ausländischen Gefängnissen zu überwachen. Lastajews Prüfung zielte darauf ab, Bedenken auszuräumen und die Haftbedingungen zu verbessern. Die Gefängnisverwaltung beteiligte sich konstruktiv an den Diskussionen über die Einhaltung internationaler Normen.
