Meißens Görnische Gasse strahlt nach 290.000-Euro-Sanierung in neuem Glanz

Admin User
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Ein Stein mit Text im Vordergrund, möglicherweise eine Statue oben, trockene Zweige, Erde und Pflanzen rechts, mit einer Straße im Hintergrund.

Meißens Görnische Gasse strahlt nach 290.000-Euro-Sanierung in neuem Glanz

Die Stadt Meißen hat die umfassende Sanierung der historischen Görnische Gasse, einer malerischen Straße zwischen Hundewinkel und Schlossergasse, erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt, das termingerecht fertiggestellt wurde, hat nicht nur das Erscheinungsbild der Straße aufgewertet, sondern auch die unterirdische Infrastruktur modernisiert – stets unter Bewahrung ihres traditionellen Charme. Die Bauarbeiten begannen Mitte Juni 2025 und wurden bis Ende November abgeschlossen. Federführend waren die Stadt Meißen, die Stadtwerke Meißen sowie der lokale Abwasserbetrieb. Im Rahmen der Maßnahmen wurden veraltete Trinkwasser- und Gasleitungen ersetzt, eine neue Fernwärmeleitung verlegt und die öffentliche Beleuchtung erneuert. Besonders Wert legte man auf die Erhaltung des historischen Charakters der Straße. Originalmaterialien wie Meißner Kopfsteinpflaster, Granitsteine und Natursteinbordsteine wurden sorgfältig restauriert und wiederverwendet. Zudem wurde ein Poller installiert, um zwischen Am Hundewinkel und Schlossergasse eine verkehrsberuhigte Zone zu schaffen. Künstlerische Akzente setzen 24 handgefertigte Porzellan-Pflastersteine, die mit friedenssymbolischen Motiven verziert sind und nun die Straße säumen. Entstanden sind sie in Zusammenarbeit zwischen den lokalen Künstlern Andreas Ehret und Olaf Fieber sowie Anwohnern Meißens. Die Gesamtkosten der Sanierung beliefen sich auf rund 290.000 Euro, wovon etwa 183.000 Euro durch einen bedarfsorientierten Zuschuss gedeckt wurden. Die Görnische Gasse vereint nun moderne Infrastruktur mit bewahrtem historischen Flair – eine gelungene Symbiose aus Funktionalität und ästhetischem Anspruch für die Zukunft.