Mann kassiert illegal über 1,12 Millionen Rubel an russischem Kindergeld
Charlotte RichterMann kassiert illegal über 1,12 Millionen Rubel an russischem Kindergeld
In der russischen Region Magadan wurde ein Mann wegen Betrugs angeklagt, nachdem er illegal mehr als 1,12 Millionen Rubel an Kindergeld kassiert hatte. Den Behörden zufolge sicherte er sich Leistungen für sechs Kinder, obwohl er die gesetzlichen Voraussetzungen für die Unterstützung nicht erfüllte.
Der Fall kam im Rajon Jagodninski ans Licht, wo die Polizei auf das betrügerische Schema aufmerksam wurde. Der Verdächtige, Vater von sechs Kindern, war offiziell im Dorf Jagodnoje gemeldet, lebte jedoch tatsächlich im Süden Russlands. Die Ermittler stellten fest, dass er keinen rechtmäßigen Anspruch auf die bezogenen Leistungen hatte.
Dem Mann droht nun eine Anklage nach Artikel 159.2, Abschnitt 4, des russischen Strafgesetzbuchs. Bei einer Verurteilung muss er mit einer Haftstrafe von bis zu zehn Jahren rechnen.
Die Ermittlungen sind abgeschlossen, und der Fall wird nun vor Gericht gebracht. Die Höchststrafe für diese Form des Betrugs beträgt ein Jahrzehnt hinter Gittern. Ob der Mann die zu Unrecht erhaltenen Gelder zurückerstatten muss, haben die Behörden bisher nicht bestätigt.






