Mandaue City kämpft mit 198 Dengue-Fällen in der ersten Jahreshälfte 2026
Finn WolfMandaue City kämpft mit 198 Dengue-Fällen in der ersten Jahreshälfte 2026
In Mandaue City wurden in der ersten Jahreshälfte 2026 insgesamt 198 Dengue-Fälle registriert. Diese Zahl folgt auf eine hohe Infektionsrate im Jahr 2025, als 520 Fälle verzeichnet wurden – vor allem bei Kindern und älteren Menschen. Die Behörden ergreifen nun Maßnahmen, um einen weiteren Anstieg während der Regenzeit zu verhindern.
Am 22. Juni 2026 verabschiedete der Stadtrat eine Resolution zur Verstärkung der Dengue-Prävention. Stadtrat Raul Kevin Cabahug, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses, brachte den Antrag ein. Dieser sieht vor, dass alle Barangays frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen, bevor die Fallzahlen steigen.
Die Resolution verlangt die vollständige Aktivierung der Dengue-Arbeitsgruppen auf Stadt- und Barangay-Ebene. Diese Teams sollen Aufklärungskampagnen durchführen, regelmäßige Kontrollen vornehmen und stehende Gewässer beseitigen, in denen sich Mücken vermehren. Zudem müssen die Barangays Daten austauschen und mit dem städtischen Gesundheitsamt zusammenarbeiten, um die Überwachung und Reaktion zu verbessern.
Der Stadtrat hofft, dass diese Schritte die Infektionen unter Kontrolle halten. Die Erfahrungen mit hohen Dengue-Zahlen in der Vergangenheit haben die Verantwortlichen dazu veranlasst, zu handeln, bevor sich die Lage verschärft.
Ziel der Resolution ist es, das Dengue-Risiko durch gemeindebasierte Maßnahmen zu verringern. Durch die frühzeitige Aktivierung der Arbeitsgruppen und die enge Abstimmung zwischen den Barangays und den Gesundheitsbehörden soll die Ausbreitung der Krankheit eingedämmt werden. Die Maßnahmen erfolgen im Vorfeld des Höhepunktes der Regenzeit.
