Mainzer Rheinfrühlingsfest feiert Comeback mit spektakulärem Feuerwerk
Charlotte RichterMainzer Rheinfrühlingsfest feiert Comeback mit spektakulärem Feuerwerk
Das Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt mit traditionellem Feuerwerk zurück
Das Rheinfrühlingsfest in Mainz wird in diesem Monat mit der Rückkehr zum klassischen Feuerwerk eröffnet. Nach der Drohnen-Lichtshow zum Johannisfest im vergangenen Jahr haben die Veranstalter beschlossen, die beliebten Pyrotechnik-Vorführungen wieder aufleben zu lassen. Das Fest findet an zwei Samstagen – dem 28. März und dem 11. April – statt, wobei jeweils ab Mitternacht bis in die späten Stunden Feuerwerk über dem Rheinufer zu sehen sein wird.
Im letzten Sommer hatte Mainz das übliche Feuerwerk zum Johannisfest durch eine Drohnenshow ersetzt. Die Umstellung erfolgte auf Initiative der Stadtverwaltung, die Umweltbedenken, Tierschutz und veränderte öffentliche Einstellungen als Gründe nannte. Bürgermeister Nino Haase unterstützte den Schritt und argumentierte, Drohnenvorführungen seien umweltfreundlicher und hinterließen einen stärkeren visuellen Eindruck.
Die Drohnenshow kostete jedoch mit über 30.000 Euro fast das Doppelte der 17.000 Euro, die für das traditionelle Feuerwerk anfallen. Dieser finanzielle Unterschied war ein entscheidender Faktor für die Rückkehr zum Feuerwerk beim Rheinfrühlingsfest, wie Marco Sottile, Vorsitzender des Schaustellerverbandes, einräumte. Neue Ideen bräuchten Zeit, um beim Publikum anzukommen.
Trotz der grundsätzlichen Unterstützung der Stadt für Drohnenvorführungen hat der Schaustellerverband für das anstehende Fest zwei Feuerwerkstermine angesetzt. Den Auftakt bildet am 28. März die Eröffnung, gefolgt von einer zweiten Vorstellung am 11. April. Beide Veranstaltungen dauern von 12:00 Uhr mittags bis Mitternacht, wobei das Feuerwerk jeweils den Abschluss des Abends bildet.
Das Rheinfrühlingsfest setzt damit an beiden Terminen auf Feuerwerk – als Reaktion auf die Nachfrage des Publikums und die Budgetvorgaben. Zwar bleiben Drohnenshows eine Option für künftige Veranstaltungen, doch in diesem Jahr steht die Tradition im Vordergrund. Die Stadt hat die Entscheidung akzeptiert und anerkannt, dass Feuerwerk bei den Festbesuchern beliebt ist und kostengünstiger umsetzbar.






