28 June 2026, 20:37

Maharashtras Taxi-Revolution: Wie das "Namo Genossenschafts-Taxi" Fahrer fairer bezahlen will

BJP-Funktionär Pravin Darekar verteidigt das Namo-Genossenschaft-Taxi-Programm, sagt, es zielt darauf ab, das Leben der Fahrer zu verbessern

Maharashtras Taxi-Revolution: Wie das "Namo Genossenschafts-Taxi" Fahrer fairer bezahlen will

Maharashtras Verkehrssektor steht vor einem großen Wandel: Start des „Namo Genossenschafts-Taxi“-Programms

Mit der Einführung des „Namo Genossenschafts-Taxi“-Projekts soll der Transportsektor im Bundesstaat Maharashtra grundlegend reformiert werden. Die Initiative zielt darauf ab, Taxifahrern durch ein faireres Einkommtsmodell mehr Unterstützung zu bieten. Der BJP-Politiker Pravin Darekar verteidigte das Vorhaben nachdrücklich und kritisierte gleichzeitig private Vermittlungsplattformen für ihre hohen Provisionen.

Ursprünglich war das Programm Teil der Devdatt Genossenschaftsgesellschaft, die sich auf Transport und Tourismus konzentrierte. Nun wurde es wiederbelebt, um über eine genossenschaftliche Struktur Arbeitsplätze für arbeitslose Jugendliche zu schaffen. Im Rahmen dieses Modells werden die Fahrer zu Anteilseignern und erhalten einen Teil der Gewinne.

Darekar kündigte den Plan im Zusammenhang mit einer Entscheidung an, anlässlich des Internationalen Genossenschaftstags am 4. Juli verdiente Persönlichkeiten und Aktivisten zu ehren. An der Veranstaltung werden der Ministerpräsident, der unionsstaatliche Minister für Genossenschaftswesen sowie weitere Würdenträger teilnehmen.

Der Taxidienst soll zunächst mit rund 3.000 Fahrzeugen in ganz Maharashtra starten. Damit könnten nahezu 6.000 Arbeitsplätze entstehen, wobei marathisprachige Jugendliche und Frauen – für die 50 Prozent der Plätze reserviert sind – bevorzugt berücksichtigt werden. Der Name „Namo Genossenschafts-Taxi“ geht auf einen Vorschlag des Ministerpräsidenten zurück.

Obwohl Darekar mit Kritik konfrontiert ist, zeigt er sich bereit, zurückzutreten, sollten berechtigte Einwände erhoben werden. Gleichzeitig fragte er, wer sich dann um die finanziellen Nöte der Fahrer kümmern solle, die durch die hohen Gebühren von Apps wie Ola, Uber und Rapido verursacht werden. Er betonte, dass das Programm keine persönlichen oder politischen Motive verfolge.

Bald wird das „Namo Genossenschafts-Taxi“-Programm mit Tausenden Taxis auf den Straßen in Betrieb gehen. Es verspricht den Fahrern höhere Einnahmen durch ein Gewinnbeteiligungssystem und soll zudem die Beschäftigung fördern – insbesondere für lokale Jugendliche und Frauen.

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