09 May 2026, 22:31

Maharashtra kämpft um 254 Hektar Land vor dem Obersten Gerichtshof

Altes Gebäude mit einem mittigen Metalltor, das von zwei Säulen flankiert wird, mit Hindi-Text an der Wand.

Maharashtra kämpft um 254 Hektar Land vor dem Obersten Gerichtshof

Die Regierung des Bundesstaates Maharashtra wird ihren Rechtsstreit um 254,88 Hektar umstrittenes Land in Mira-Bhayander vor den Obersten Gerichtshof bringen. Wie Beamte mitteilten, plant die Landesregierung die Einreichung einer Special Leave Petition (SLP) gegen ein kürzlich ergangenes Urteil des High Court von Bombay, das das wertvolle Grundstück zwei privaten Bauunternehmen zusprach. Der Staat besteht darauf, dass das Hunderten von Crores wertvolle Land rechtmäßig der Regierung gehört.

Der seit Langem schwelende Konflikt reicht bis ins Jahr 1948 zurück, als Steuerunterlagen angeblich ohne Genehmigung des Staates verändert wurden. Im Jahr 2002 ordnete der Bezirksverwalter von Thane an, das gesamte Grundstück in staatliches Eigentum zu überführen. Später, im Jahr 1958, wurde das Salt Department der Zentralregierung in die Unterlagen eingetragen, da das Gebiet zunehmend für Salinen genutzt wurde.

Die beiden Entwicklungsfirmen, The Estate Investment und Mira Real Estate Developers, fochten den Beschluss von 2002 im Jahr 2019 vor dem High Court von Bombay an. Am 30. April 2026 entschied das Gericht zugunsten der Unternehmen und übertrug ihnen die Kontrolle über das Land. Der Finanzminister von Maharashtra, Chandrashekhar Bawankule, wirft den Firmen nun vor, durch Manipulation von Unterlagen versucht zu haben, öffentliches Land an sich zu bringen.

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Die Landesregierung behauptet, das Land gehöre „zweifelsfrei“ dem Staat. Die Behörden suchen nun dringend eine Intervention des Obersten Gerichtshofs, um das Urteil des High Courts zu kippen. Mit der bevorstehenden Einreichung der SLP strebt die Regierung von Maharashtra an, das umstrittene Land zurückzugewinnen. Im Mittelpunkt des Falls stehen jahrzehntealte Änderungen in den Grundbüchern und der Eigentumsanspruch des Staates. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs wird darüber bestimmen, ob das Land bei den Bauunternehmen bleibt oder an die Regierung zurückfällt.

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