26 April 2026, 18:31

Lukaschenko ordnet schärfere Fahrschul-Reformen für mehr Verkehrssicherheit an

Karte von Belarus mit in Blau und Gelb hervorgehobenen Provinzen auf einem weißen Hintergrund mit Text.

Lukaschenko ordnet schärfere Fahrschul-Reformen für mehr Verkehrssicherheit an

Belarusslands Präsident Alexander Lukaschenko hat nach einer Inspektion der staatlichen Organisation DOSAAF, die für Verteidigungs- und technische Ausbildung zuständig ist, umfassende Reformen der Fahrerausbildung angeordnet. Er forderte strengere Standards und betonte, dass die Verkehrssicherheit Vorrang vor Kostenerwägungen haben müsse.

Während eines kürzlichen Besuchs bei DOSAAF kritisierte Lukaschenko das bestehende System und verlangte schärfere Kontrollen. Seine Inspektion folgte einer landesweiten Überprüfung durch die Verkehrspolizei im Februar, bei der fast 200 Verstöße von Fahrlehrern aufgedeckt worden waren.

In Belarus gibt es über 300 Fahrschulen, davon mehr als 110 in Minsk und der umliegenden Region. Die Ausbildungskosten für einen Führerschein der Klasse B liegen derzeit zwischen 1.400 und 2.500 Rubel, wobei DOSAAF 2.100 Rubel berechnet. Durch Lukaschenkos Reformen werden die Preise jedoch steigen, sobald die neuen Regelungen 2026 in Kraft treten.

Lukaschenko ist dafür bekannt, Unternehmen unter strenger Aufsicht zu halten. Diesmal bestand er darauf, dass eine anspruchsvollere Ausbildung Leben retten werde – selbst wenn Fahrschüler sich jetzt über die höheren Kosten beschweren. Der Präsident argumentierte, die Menschen würden langfristig die Vorteile sicherer Straßen erkennen.

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Die Reformen werden den Betrieb der Fahrschulen grundlegend ändern: Fahrlehrer müssen strengere Prüfungen bestehen, und die Ausbildungsstandards werden angehoben. Zwar werden die Preise für Fahrstunden voraussichtlich steigen, doch die Behörden versichern, dass die Maßnahmen die Unfallzahlen senken werden. Die neuen Regelungen treten bis 2026 vollständig in Kraft.

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