Livigno wird Italiens zwölfter Ski-Weltcup-Ort – Super-G ersetzt Bormio

Livigno wird Italiens zwölfter Ski-Weltcup-Ort – Super-G ersetzt Bormio
Italien begrüßt dieses Wochenende seinen zwölften Austragungsort für den Ski-Weltcup der Männer
Livigno wird am Samstag ein Super-G-Rennen ausrichten und damit ein abgesagtes Event aus Bormio ersetzen. Das Land blickt auf eine lange Tradition bei der Ausrichtung von Spitzen-Skiwettkämpfen zurück – mit fast 58 Jahren Weltcup-Geschichte in bisher elf Orten.
Das bevorstehende Super-G in Livigno wurde kurzfristig organisiert, nachdem das ursprüngliche Rennen in Bormio abgesagt worden war. Veranstaltet vom Internationalen Skiverband (FIS) und lokalen Behörden, wird das Rennen live auf ORF 1 ab 11:30 Uhr übertragen. Damit erweitert sich Italiens Liste an Weltcup-Austragungsorten, zu denen bereits renommierte Skigebiete wie Bormio, Alta Badia und Val Gardena zählen.
Seit der Saison 1967/68 ist Italien fester Bestandteil des Männer-Weltcups. Madonna di Campiglio und Sestriere gehörten zu den ersten Orten, die damals Rennen ausrichteten. Insgesamt hat das Land bisher 320 Männer-Weltcup-Veranstaltungen in elf Orten veranstaltet. Val Gardena führt mit 93 Rennen, gefolgt von Alta Badia (58) und Madonna di Campiglio (60). Bormio verzeichnete 53 Rennen, während Cortina d'Ampezzo mit elf Veranstaltungen auf Platz sechs liegt.
Auch andere italienische Orte waren bereits Schauplatz von Weltcup-Rennen: Santa Caterina veranstaltete sieben, Courmayeur drei, Aprica und Vipiteno jeweils zwei. San Sicario war einmal Austragungsort. Sestriere, einst ein regelmäßiger Gastgeber, empfing den Weltcup zuletzt 2009 nach 30 Rennen.
Mit Livignos Debüt als Weltcup-Austragungsort erreicht der italienische Skisport einen weiteren Meilenstein. Das Rennen ersetzt das abgesagte Event in Bormio und wird live übertragen. Mit nun zwölf Orten bleibt Italien eine centrale Größe in den Top-Wettkämpfen des Skisports.



