12 March 2026, 06:03

Leverkusen fühlt sich durch umstrittenen Elfmeter gegen Arsenal betrogen

Ein Schiedsrichter spricht mit zwei Fussballspielern auf einem Rasenfeld, einer hält einen Ball.

Bayerns Ärger über späte Arsenal-Elfmeter: "Offensichtlich keiner" - Leverkusen fühlt sich durch umstrittenen Elfmeter gegen Arsenal betrogen

Bayer Leverkusen dominierte weite Teile des Champions-League-Duells gegen den FC Arsenal, musste sich am Ende aber nach einem umstrittenen späten Elfmeter mit einem Unentschieden begnügen. Das Hinspiel am 11. März 2026 endete 1:1 – die Hausherren zeigten sich verärgert über die Schiedsrichterentscheidung. Leverkusens Kapitän hatte seine Mannschaft in Führung gebracht, doch Kai Havertz glich per Elfmeter in umstrittener Manier aus.

Leverkusen begann druckvoll: Der Kapitän erzielte das frühe Führungstor, und die Mannschaft kontrollierte Ballbesitz und Spielgeschehen, während Arsenal sich tapfer schlug.

Der Ausgleich fiel erst in der Schlussphase, als Schiedsrichter Umut Meler auf den Punkt zeigte. Wiederholungen zeigten nur minimalen Kontakt – Stürmer Kai Havertz ging leicht zu Boden. Der VAR überprüfte die Szene, bestätigte die Entscheidung jedoch, was bei der Leverkusener Bank für Empörung sorgte.

Nach dem Spiel betonte Trainer Kasper Hjulmand, es habe sich um kein Foul gehandelt. Verteidiger Robert Andrich pflichtete ihm bei und nannte die Entscheidung "ungerecht". Sportdirektor Simon Rolfes ging noch weiter und kritisierte die modernen Schiedsrichterstandards sowie den Einfluss des VAR. Er warf der internationalen Spielführung vor, an Konsistenz verloren zu haben – eine Meinung, die der ehemalige Schiedsrichter-Experte Adrien Jaccottet teilte. Dieser bezeichnete Havertz' Sturz als "theatralisch" und den Elfmeter als unberechtigt.

Das Rückspiel findet nächste Woche in London statt. Zuvor muss sich Leverkusen jedoch auf die Bundesliga konzentrieren, wo am Wochenende der FC Bayern München zu Gast ist.

Die Werkself verlässt die Partie mit einem Remis, aber dem Gefühl, durch den Elfmeter benachteiligt worden zu sein. Die fehlende Erklärung von Schiedsrichter Meler verstärkte die Frustration. Jetzt gilt es, schnell umzuschalten – mit einem wichtigen Ligaspiel vor dem Rückspiel in London.

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