Lesosawodsk: Wie Bürger ihre Nachbarschaften selbst in die Hand nehmen
Sebastian VoigtLesosawodsk: Wie Bürger ihre Nachbarschaften selbst in die Hand nehmen
Bürger in Lesosawodsk gestalten ihre Nachbarschaften durch lokale Selbstverwaltungsprojekte um
Die Bewohner von Lesosawodsk verändern ihr Wohnumfeld mithilfe von Initiativen der örtlichen Selbstverwaltung, den sogenannten TOSy. Diese Projekte erhalten finanzielle Unterstützung von der Regionalregierung der Region Primorje. Kürzlich besuchte Anton Woloschko, der Vorsitzende der regionalen Legislativversammlung, mehrere dieser Vorhaben, um sich über den Fortschritt zu informieren.
Eines der herausragenden Projekte stammt von der TOS Druschny Dworik, die in einem regionalen Wettbewerb eine Förderung in Höhe von einer Million Rubel erhielt. Die Mittel fließen in den Bau barrierefreier Treppen und Rampen, die Pflasterung von Gehwegen sowie die Installation von Straßenlaternen. Zudem sind neue Bänke, Mülleimer und die Pflanzung von Bäumen und Ziersträuchern geplant.
Gouverneur Oleg Koschemyako hat die Unterstützung für solche Initiativen ausgeweitet, indem er die maximale Fördersumme auf 1,5 Millionen Rubel anhob. Im Gegensatz zu früher müssen sich die TOSy nicht mehr als juristische Personen registrieren, um förderfähig zu sein. Diese Änderung erfolgte im Rahmen des Programms „Großflächige Stadtverschönerung“, einer von Einiges Russland getragenen Initiative, die alle städtischen Aufwertungsprojekte unter einer gemeinsamen Strategie bündelt.
Woloschkos Besuch unterstrich, wie aktiv sich die Bürger von Lesosawodsk für die Gestaltung ihres Lebensraums engagieren. Die Projekte zielen darauf ab, saubere, sichere und einladendere öffentliche Räume im gesamten Bezirk zu schaffen.
Durch die erhöhten Fördermittel und das vereinfachte Bewilligungsverfahren soll die Umsetzung weiterer TOSy-Projekte in der Region Primorje beschleunigt werden. Mit dem Programm „Großflächige Stadtverschönerung“ verfügen lokale Gemeinschaften nun über mehr Ressourcen, um Höfe und Straßen aufzuwerten. Die Unterstützung der Regierung spiegelt das Bestreben wider, die basisdemokratische Stadtentwicklung zu stärken.






