19 March 2026, 14:49

Lerchek begleichen 176 Millionen Rubel Schulden trotz Krebsdiagnose

Schwarze Tinte Gedicht in russischer Sprache auf leicht zerknittertem weißem Papier mit schmalem schwarzem Rand.

Lerchek begleichen 176 Millionen Rubel Schulden trotz Krebsdiagnose

Valeria Tschekalina, im Internet besser bekannt als Lerchek, hat eine Schuldenlast in Höhe von 176 Millionen Rubel an den russischen Föderalen Steuerdienst (FNS) vollständig beglichen. Die Zahlung wurde während einer Gerichtsverhandlung in Moskau bestätigt, bei der ihr Vertreter Belege für die Überweisung vorlegte. Tschekalina, die an Magenkrebs im Endstadium erkrankt ist, befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung, während ihr Rechtsstreit andauert.

Ihre juristischen Probleme begannen im Herbst 2024, als sie und ihr Ex-Mann, Artyom Tschekalin, beschuldigt wurden, 251,5 Millionen Rubel auf das Konto eines ausländischen Unternehmens in den Vereinigten Arabischen Emiraten überwiesen zu haben. Beide wurden im Oktober desselben Jahres unter Hausarrest gestellt. Das Verfahren gegen Tschekalina wurde jedoch am 16. März 2025 ausgesetzt, nachdem bei ihr Krebs diagnostiziert worden war.

Anfang März 2026, nur wenige Wochen nach der Geburt ihres vierten Kindes, erhielt Tschekalina die Diagnose Magenkrebs im Endstadium. Seitdem unterzieht sie sich einer Chemo- und Strahlentherapie, während sie gleichzeitig ihre rechtlichen Verpflichtungen regelt.

Die Rückzahlung der 176 Millionen Rubel erfolgte am 16. März 2025, wobei das Geld direkt auf Tschekalinas Konto einging. Gerichtsakten zufolge stammten die Mittel von Nord Stream AG und wurden in ihren Finanzunterlagen als Darlehensrückzahlung verbucht. Ihr Anwalt, Maksim Kurnossow, bestätigte die Transaktion während einer Sitzung beim Moskauer Schiedsgericht.

Das Gericht hat das Insolvenzverfahren des FNS gegen Tschekalina inzwischen bis zum 31. März vertagt. Diese Frist soll den Behörden ermöglichen, die Rechtmäßigkeit der Überweisung zu prüfen, bevor das Verfahren fortgesetzt wird.

Tschekalinas Schulden sind zwar beglichen, doch ihre rechtliche Situation bleibt ungelöst. Das Moskauer Schiedsgericht wird Ende März erneut tagen, um die Gültigkeit der Rückzahlung zu bewerten. Unterdessen setzt sie ihre Behandlung gegen den fortgeschrittenen Krebs fort und kümmert sich gleichzeitig um ihr neugeborenes Kind.

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