14 April 2026, 15:03

Larry Campbell kämpft um echten Wandel im Problemviertel Downtown Eastside

Großes Gebäude als New York City Health Care for the Homeless Center identifiziert mit Autos davor, umgeben von Straßeninfrastruktur und Passanten unter einem klaren blauen Himmel.

Larry Campbell kämpft um echten Wandel im Problemviertel Downtown Eastside

Der ehemalige Bürgermeister von Vancouver und Senator Larry Campbell wurde im September 2025 zum provinziellen Berater für den Downtown Eastside ernannt. Seine ursprüngliche Amtszeit von sechs Monaten wurde inzwischen verlängert, um ihm mehr Zeit zu geben, die tief verwurzelten Probleme des Viertels anzugehen. Campbell hofft nun, dass seine Erkenntnisse zu echten Veränderungen führen – und nicht nur ein weiterer ignorierter Bericht werden.

In seinem Bericht benennt Campbell Herausforderungen, die auch in anderen Gemeinden Kanadas bekannt sind: Wohnungsmangel, Suchterkrankungen und unbehandelte psychische Erkrankungen. Die Zahl der Hilfsorganisationen in der Gegend habe sich seit seiner Amtszeit als Bürgermeister "exponentiell" vermehrt, so Campbell. Dennoch sei es für ihn erschreckend, wie Menschen heute einfach über diejenigen hinwegsteigen, die leblos auf den Gehwegen liegen – ein Anblick, den er als "besorgniserregend normal" bezeichnete.

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Der Ex-Bürgermeister äußerte zudem Besorgnis über den desolaten Zustand einiger Zimmervermietungen, insbesondere für Frauen, vor allem indigene Frauen. Ein weiteres drängendes Problem sei die durch Fentanyl und andere giftige Straßen-Drogen verursachte Hirnschädigung, die die Gesundheitskrise weiter verschärfe.

Campbell betonte die Notwendigkeit von Verantwortungsbereitschaft und einer besseren Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Ministerien. Seine Empfehlungen sollten zu "konkreten Maßnahmen" führen – und nicht in einem Aktenschrank verstauben.

Der Bericht fordert dringende Verbesserungen in den Bereichen Wohnraum, Suchtbehandlung und psychologische Betreuung. Die Verlängerung von Campbells Mandat deutet darauf hin, dass die Provinz den Bedarf an nachhaltigen Lösungen erkannt hat. Ob sein Appell zu mehr Kooperation tatsächlich langfristige Veränderungen bewirkt, bleibt jedoch abzuwarten.

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